«Ich bin erschüttert»
Schweizer Triathletin positiv auf Doping getestet – wegen Sex?

Die Schweizer Triathletin Imogen Simmonds wurde positiv auf Doping getestet. Auf Instagram weist sie jetzt jede Schuld von sich und macht ihren Partner für den positiven Test verantwortlich.
Publiziert: 16:35 Uhr
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Aktualisiert: 17:53 Uhr
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Imogen Simmonds wurde positiv auf Doping getestet.
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Björn LindroosRedaktor Sport

Knall in der Triathlon-Szene. Imogen Simmonds (31) wurde am 8. Dezember 2024 vor der Ironman-70.3-Weltmeisterschaft in Neuseeland routinemässig auf Doping getestet. Dann der Schock: Der Test fiel positiv auf Ligandrol aus. Eine steroid-ähnliche Substanz, die die Durchblutung der Muskeln und deren Wachstum fördern soll.

Auf Instagram verteidigt sich die Schweizerin, die 2019 Ironman-Europameisterin wurde, jetzt und gibt ihrem Partner die Schuld am positiven Testergebnis. «Als ich die Nachricht erhielt, nahm ich sofort einen erfahrenen Anwalt in Anspruch. Durch Nachforschungen stellte sich heraus, dass mein langjähriger Partner, ohne dass ich es wusste, zum Zeitpunkt des positiven Tests Ligandrol eingenommen hatte, um seinen persönlichen Körperbau zu verbessern.»

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Simmonds Haarprobe negativ

Danach habe das Paar Haarproben abgegeben. Simmonds' Test war negativ, der ihres Partners fiel positiv aus: «Die Probe bestätigte, dass ich nie Ligandrol eingenommen habe, während mein Partner dies in dem fraglichen Zeitraum getan hatte.»

Durch «intime Beziehungen» sei der Wirkstoff dann in ihr System gelangt: «In Anbetracht der zeitlichen Abfolge der Ereignisse – insbesondere der Tatsache, dass ich sechs Tage zuvor und 22 Tage danach eine negative Dopingkontrolle hatte und dass mein Partner und ich sowohl am Tag vor als auch am Tag meiner Dopingkontrolle am 8. Dezember 2024 eine intime Beziehung hatten – sind mein Rechtsteam und ich zu dem Schluss gekommen, dass diese Substanz durch die Übertragung von Körperflüssigkeiten in mein System gelangt ist.»

«Eine Prise Salz im Schwimmbecken»

Zur Unterstützung habe sie jetzt «den besten Experten» an ihre Seite geholt, um dem Verband ihre Unschuld zu beweisen. «Wir werden den Verbänden unsere Beweise innerhalb der angegebenen Fristen und gemäss ihren Verfahren vorlegen.»

Der positive Test sei für Simmonds ein Schock gewesen: «Ich war erschüttert und am Boden zerstört, als der Test ein positives Ergebnis ergab. Ich hatte keine Ahnung, um welche Substanz es sich handelte und wie sie in meinen Körper gelangt sein könnte.» Sie hätte nie gedacht, dass sie in ihrem Leben mit solch einem Fall konfrontiert wird. Sie glaube an einen sauberen Sport und nehme ihre Anti-Doping-Verpflichtungen sehr ernst: «Dass mein Name mit einer verbotenen Substanz in Verbindung gebracht wird, ist herzzerreissend.»

Einen Vorteil soll ihr die Substanz sowieso nicht gegeben haben: «Es wurde eine Menge gefunden, die einer Prise Salz in einem olympischen Schwimmbecken entspricht und mir niemals einen leistungssteigernden Nutzen gebracht hätte.»

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