FC Lausanne-Sport
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1:4
FC Luzern
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Beendet
1:4
FC Luzern
FC Luzern
Dussenne 67'
Giger 3' (ET)
Freimann 15'
Klidje 27'
Grbic 79' (P)
Ein FCL-Bruder bereitet vor – der andere vollendet per Kopf
4:04
Lausanne – Luzern 1:4:Ein FCL-Bruder bereitet vor – der andere vollendet per Kopf
30.03.2025, 18:53 Uhr

Abschied

Ich bedanke mich herzlich fürs Mitlesen und wünsche noch einen angenehmen Sonntagabend. Bis zum nächsten Mal!

30.03.2025, 18:49 Uhr

Ausblick

Uns erwartet eine englische Woche. Am Mittwoch ist Lausanne-Sport zu Gast im Letzigrund gegen den FCZ. Der FC Luzern stellt sich am Donnerstag den Espen im kybunpark.

30.03.2025, 18:42 Uhr

Fazit 2. Halbzeit

Nach einem 0:3-Rückstand zur Pause startet Lausanne mit mehr Mut in die zweite Hälfte und zeigt phasenweise, dass doch noch Leben in der Mannschaft steckt. Vor allem Baldé und Kaly Sène bringen neuen Schwung in die Offensive, doch wirklich zwingend werden die Waadtländer zu selten. Der Anschlusstreffer durch Dussenne in der 67. Minute fällt nach einer unübersichtlichen Standardsituation – mehr aber auch nicht. Lausanne drückt zwar kurz, kann aus dem Ballbesitz aber kaum Profit schlagen. Viele Angriffe bleiben im letzten Drittel hängen oder verpuffen durch unpräzise Abschlüsse. Luzern hingegen verwaltet die Führung clever und setzt durch Grbic vom Punkt in der 79. Minute den Schlusspunkt. Klidjé wird zuvor im Strafraum gefoult, Giger verschuldet den Elfmeter ebenso wie das Eigentor in der Anfangsphase – ein gebrauchter Nachmittag für ihn. Die Innerschweizer bleiben auch in der Schlussphase konzentriert und lassen kaum noch etwas anbrennen. Am Ende steht ein souveräner 4:1-Auswärtssieg, während Lausanne ohne echte Durchschlagskraft bleibt.

30.03.2025, 18:38 Uhr

90. Minute (+4): Spielende

Schiedsrichter von Mandach pfeift die Partie ab. Luzern gewinnt im Stade de la Tuilière absolut verdient mit 4:1.

30.03.2025, 18:38 Uhr

90. Minute (+4): Gelbe Karte, Kaly Sène, FC Lausanne-Sport

Kaly Sène sieht noch gelb kurz vor dem Abpfiff.

30.03.2025, 18:36 Uhr

90. Minute (+3)

Letica hat den Ball am Fuss aber befindet sich fast im Mittelfeld. Dieser Ausflug hätte ins Auge gehen können.

30.03.2025, 18:34 Uhr

90. Minute (+1)

Plötzlich wird es nochmal eng im Strafraum der Gastgeber. Links an der Grundlinie spediert Ottiger den Ball in die Box. Knezevic nimmt den Ball direkt und Letica hält sicher. Der Schlussmann der Waadtländer muss sich heute nichts vorwerfen lassen.

30.03.2025, 18:34 Uhr

90. Minute: Nachspielzeit

Von Mandach lässt vier Minuten nachspielen.

30.03.2025, 18:31 Uhr

89. Minute

Der Auswärtssieg der Luzerner heute ist hochverdient. Die Innerschweizer waren über die gesamte Partie gesehen die gefährlichere Mannschaft mit den besseren Möglichkeiten.

30.03.2025, 18:30 Uhr

87. Minute

Grbic mit einem Distanzschuss. Der Abschluss wird gehalten.

Pleiten, Pech und Pannen
Luzern fertigt Lausanne im Beinahe-Geisterspiel ab

Das Beinahe-Geisterspiel in Lausanne endet mit einem klaren Luzerner Auswärtssieg. Es geht sowohl auf als auch neben dem Platz zur Sache – weil trotz Verbot Gästefans ins Stadion gelangen.
Publiziert: 30.03.2025 um 18:43 Uhr
|
Aktualisiert: 31.03.2025 um 10:33 Uhr
1/7
Lausanne gerät früh in Rückstand. Raoul Giger (l.) trifft ins eigene Tor.
Foto: Martin Meienberger/freshfocus

Das Spiel

Lausanne zeigt sich im ersten Spiel nach der Verletzung von Alvyn Sanches im Nati-Spiel gegen Nordirland desolat. Bereits in der 27. Minute fällt im fast komplett leeren Stade de la Tuilière (siehe «Das gab zu reden») das 3:0 für Luzern. Am Ende steht es 4:1. 

Ob das alleine mit der Abwesenheit des besten Spielers zusammenhängt? Wohl kaum. Denn alle drei Tore kann oder muss man besser verteidigen. 

Dass der quirlige Spielmacher aber trotzdem an allen Ecken und Enden fehlt, zeigt sich an der offensiven Harmlosigkeit der Waadtländer. Obwohl durch den frühen Rückstand gefordert, passiert nach vorne wenig bis nichts. 

Der grösste Aufreger der zweiten 45 Minuten ereignet sich gleich zu Beginn. Weil die eigentlich ausgeschlossenen FCL-Fans plötzlich auf der Gegentribüne auftauchen, wird das Spiel zunächst nicht wieder angepfiffen (siehe «Das gab zu reden»). 

Auch wenn noch weitere Tore fallen, ereignet sich auf dem Kunstrasen nichts Entscheidendes mehr. Und so gewinnt nach Servette und Basel auch der Tabellendritte. Die Tabellenspitze geht ausnahmsweise im Gleichschritt.

Die Tore

3. Minute, Raoul Giger (Eigentor), 0:1. Villiger wird auf der rechten Seite steil geschickt und schlägt aus dem Lauf einen flachen Pass in den Strafraum. Obwohl Klidje im Rücken lauert, darf der Lausanner Innenverteidiger den nicht so ins eigene Netz stolpern.

15. Minute, Bung Meng Freimann, 0:2. Debütant Bung Hua Freimann schlägt eine Flanke aus dem linken Halbfeld und findet im Strafraum den Kopf seines jüngeren Bruders – weil erneut Raoul Giger nicht aufpasst. 

27. Minute, Thibault Klidje, 0:3. Dritter Abwehr-Bock, drittes Tor. Noë Dussene könnte den Ball nach einem langen Pass im Laufduell mit Klidje klären, legt diesem stattdessen aber die Kugel mit dem Oberschenkel perfekt in den Lauf. Der Togolese verwertet souverän mit einem Ballkontakt. 

67. Minute, Noë Dussenne, 1:3. FCL-Goalie Loretz greift nach einer Ecke ins Leere. Dussenne staubt ab. 

79. Minute, Adrian Grbic, 1:4. Giger vertändelt den Ball im Strafraum leichtfertig an Klidje und holt diesen mit einer missglückten Rettungsaktion von den Beinen. Grbic verwandelt den fälligen Penalty via Pfosten. 

Die Stimmen (gegenüber Blue)

«Wir haben gewonnen, besser kann es nicht laufen. Auch mit dem Assist auf den Bruder. Es war ein sehr schöner Sonntag», sagt Debütant Bung Hua Freimann. «Unsere Eltern sind da und ich freue mich für ihn, dass er gut gespielt hat. Es fühlte sich an, wir in der Nachwuchs-Zeit, als wir oft zusammenspielten. Ich habe ja schon ein paar spiele gespielt und weiss, wie es etwa abläuft. Da hilft man ihm natürlich, so gut es geht», fügt sein jüngerer Bruder Bung Meng hinzu. 

Der Beste

Nicky Beloko regiert im Mittelfeld. Er gibt den Rhythmus vor, erobert viele Bälle und versucht stets, nach vorne zu spielen. Ein sehr guter und robuster Auftritt.

Der Schlechteste

Die Auswahl war gross. Für die katastrophale erste Halbzeit hätte die ganze Mannschaft von Lausanne es verdient, abgestraft zu werden. Besonders mies läuft es Raoul Giger, der ein Eigentor erzielt (0:1), seinen Gegenspieler aus den Augen verliert (0:2) und einen Penalty verursacht (1:4).

Das gab zu reden

Mit 15 Minuten Verspätung beginnt die zweite Halbzeit. Die Fans des FC Luzern, die ohne eigenes Verschulden mit einem Stadionverbot belegt worden waren, dringen ins Stadion ein und stellen sich auf die Gegentribüne. Via Stadionspeaker weist die Polizei die Luzerner darauf hin, sich zumindest in ihren Sektor zu begeben – andernfalls würde das Spiel abgebrochen. Captain Pius Dorn, Stefan Knezevic und Coach Mario Frick gehen zu ihnen und flehen sie an, sich zu bewegen. Die Fans zeigen glücklicherweise ein Einsehen. Statt in den Gästesektor zu gehen, verlassen sie das Stadion schliesslich wieder.

Das gab zu reden II

Am 10. November liefert Luzern in Sion eine miserable erste Halbzeit ab, Trainer Mario Frick wechselt zur Pause gleich fünf Spieler aus. Vor diesem Hintergrund ist Ludovic Magnins Reaktion schon fast zurückhaltend – Lausannes Trainer nimmt zur Pause nur vier Spieler vom Platz. 

Das gab zu reden III

Bung Meng Freimann (19) hat bereits 13 Spiele in der Super League absolviert und dabei sein grosses Potenzial angedeutet. In Lausanne steht nun erstmals auch Bung Mengs ein Jahr älterer Bruder Bung Hua (20) in der FCL-Startelf. Er fügt sich direkt mit einer familieninternen Torvorlage ein. Bung Meng trifft auf Flanke von Bung Hua per Kopf (15.). 

Die Fans

Nur die Haupttribüne ist geöffnet, da die Behörden Lausanne-Sport angewiesen haben, Massnahmen zu ergreifen, nachdem es während des Léman-Derbys gegen Servette zu Zwischenfällen gekommen war. Insgesamt sind nur rund 2700 Zuschauerinnen und Zuschauer zugegen – exklusive der 400 Luzerner, denen Lausanne-Sport eigentlich verboten hatte, zu kommen.

Die Schiris

Johannes von Mandach erlebt ein ruhiges Spiel, trifft alle Entscheidungen korrekt. Die wenigen Zuschauerinnen und Zuschauer sehen ein sehr sauberes Spiel. Seine Entscheidung, das 1-3 für Lausanne zu geben, ist richtig, auch wenn die Luzerner ein Foul an ihrem Torwart Pascal Loretz fordern.

So gehts weiter

Englische Woche in der Super League: Die Luzerner empfangen den FC St. Gallen (Donnerstag, 20:30 Uhr). Bereits einen Tag früher spielt Lausanne in Zürich gegen den FCZ.

Credit Suisse Super League 24/25
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Servette FC
Servette FC
30
9
51
2
FC Basel
FC Basel
29
28
49
3
BSC Young Boys
BSC Young Boys
30
11
49
4
FC Lugano
FC Lugano
30
5
48
5
FC Luzern
FC Luzern
29
8
47
6
FC Zürich
FC Zürich
30
1
46
7
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
30
5
41
8
FC St. Gallen
FC St. Gallen
29
1
39
9
FC Sion
FC Sion
30
-7
35
10
Yverdon Sport FC
Yverdon Sport FC
30
-18
32
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
29
-12
27
12
FC Winterthur
FC Winterthur
30
-31
23
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
Persson hämmert Ball aus 30 Metern ans Lattenkreuz
4:09
GC – FCZ 1:2:Persson hämmert Ball aus 30 Metern ans Lattenkreuz
Shaqiri mit Tunnel-Assist und Tor
4:11
Winterthur – Basel 0:2:Shaqiri mit Tunnel-Assist und Tor
Ein FCL-Bruder bereitet vor – der andere vollendet per Kopf
4:04
Lausanne – Luzern 1:4:Ein FCL-Bruder bereitet vor – der andere vollendet per Kopf
Males überlistet St. Galler Defensive mit Vorlagen-Finte
3:41
YB – St. Gallen 1:0:Males überlistet St. Galler Defensive mit Vorlagen-Finte
Eiskalter Crivelli-Volley lässt Genfer jubeln
3:03
Lugano – Servette 0:2:Eiskalter Crivelli-Volley lässt Genfer jubeln
Marchesano haut Penalty in den Nachthimmel
4:09
FC Sion – Yverdon 1:1:Marchesano haut Penalty in den Nachthimmel
Credit Suisse Super League 24/25
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Servette FC
Servette FC
30
9
51
2
FC Basel
FC Basel
29
28
49
3
BSC Young Boys
BSC Young Boys
30
11
49
4
FC Lugano
FC Lugano
30
5
48
5
FC Luzern
FC Luzern
29
8
47
6
FC Zürich
FC Zürich
30
1
46
7
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
30
5
41
8
FC St. Gallen
FC St. Gallen
29
1
39
9
FC Sion
FC Sion
30
-7
35
10
Yverdon Sport FC
Yverdon Sport FC
30
-18
32
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
29
-12
27
12
FC Winterthur
FC Winterthur
30
-31
23
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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