Darum gehts
- FC Basel entlässt Trainer Stephan Lichtsteiner überraschend vor der Länderspielpause
- Spieler Andrej Bacanin kritisiert Lichtsteiner indirekt mit provokanter Instagram-Story
- Bacanin absolvierte 2026 nur einen Einsatz: Tor im Cup gegen Courtételle
Der erste Trainer-Knall in der Super League ist Tatsache: Stephan Lichtsteiner steht nicht mehr an der Seitenlinie beim FC Basel. Das hat sich zwar schon seit geraumer Zeit angebahnt, trotzdem ist der Moment überraschend. Wie Blick weiss, hat der 42-Jährige seine Entlassung selbst mitverschuldet. Lichtsteiner soll im Alleingang der Mannschaft sein Aus bis zum Start der Länderspielpause verkündet haben, was von den FCB-Bossen nicht goutiert wurde.
Während bei einigen Spielern die Ansprache des Coaches noch für Verwunderung gesorgt hat, scheint ein Spieler sich über die Nachricht gefreut zu haben. Der Nachhall des Entlassungs-Knalls ist noch nicht verklungen, da tritt Andrej Bacanin (19) schon gegen Lichtsteiner nach. In seiner Instagram-Story postet der 19-Jährige ein Bild von sich, in welchem er die Arme überkreuzt. Als Text wählt er zwei Emojis: Einen Mann der – wie er – die Arme zu einem X formt und Ketten, die zerrissen werden.
Erst ein Einsatz in dieser Saison
Es ist eine klare Spitze in Richtung Lichtsteiner, denn in dieser Saison ist der Mittelfeldspieler erst einmal zum Einsatz gekommen – im Cup gegen Courtételle. Dort spielte Bacanin durch und erzielte auch das Tor zum 2:0, doch sonst schien der Serbe keine Rolle mehr im System von Lichtsteiner zu spielen.
Das sah zu Beginn von Lichtsteiners Amtsantritt noch anders aus. Der Ex-Trainer baute bei seinem Amtsantritt auf die Dienste des Mittelfeldspielers, Bacanin kam in fast jedem Spiel zu mindestens einem Teileinsatz und gehörte eher dem Stammpersonal an. Doch seit dieser Saison stellte Lichtsteiner seine Spieler mehrheitlich in einem 4-3-3 auf und in diesem System gab es offenbar keinen wirklichen Platz für Bacanin. Ob der Serbe künftig zu mehr Einsätzen kommen wird, bleibt abzuwarten. So oder so hat er eine klare Botschaft gesendet: Die Fesseln sind gelöst und er fühlt sich bereit für mehr Einsätze.
Übrigens: Wenige Stunden nach seinem Nachtreten hat Bacanin seine Instagram-Story bereits wieder gelöscht.
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Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Lugano | 6 | 13 | 18 | |
2 | BSC Young Boys | 7 | 12 | 15 | |
3 | FC Sion | 6 | 3 | 12 | |
4 | FC St. Gallen | 6 | 1 | 10 | |
5 | FC Basel | 7 | 0 | 10 | |
6 | FC Luzern | 7 | -3 | 9 | |
7 | FC Thun | 6 | -6 | 7 | |
8 | FC Zürich | 7 | -7 | 7 | |
9 | FC Vaduz | 7 | -1 | 6 | |
10 | FC Lausanne-Sport | 7 | -3 | 6 | |
11 | Grasshopper Club Zürich | 6 | -5 | 5 | |
12 | Servette FC | 6 | -4 | 4 |
