Kommentar zur YB-Krise
Brüder Rihs müssen sich Gedanken machen

Nichts wirds aus der YB-Siegesserie. Der Aufwärtstrend nach dem Berner Derby-Erfolg ist bereits wieder gestoppt. «Die Probleme gründen tiefer», meint BLICK-Fussballreporter Alain Kunz.
Publiziert: 13.08.2015 um 14:47 Uhr
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Aktualisiert: 07.10.2018 um 11:09 Uhr
Die Stimmen zum Spiel YB-Lugano (0:1)
3:29
:Die Stimmen zum Spiel YB-Lugano (0:1)
Von Alain Kunz

Kein Sieg. Den Trainer rasiert. Erster Sieg. Und dann eine Siegserie. So hatte sich das YB vorgestellt. Es kam anders. Schon im zweiten Spiel unter Harry Gämperle kriegt YB derart eins auf den Deckel, dass sich im Stade de Suisse Schockstarre einstellt.

Dieses 0:1 gegen Lugano, das niemand, aber auch gar niemand erwartet hatte, zeigt: Die Probleme bei YB gründen tiefer als bei der Position des Cheftrainers. Oder des Sportchefs.

Ob es mit einer Ersetzung von Fredy Bickel alles viel besser werden würde, scheint höchst fraglich. Es gab ja auch keine Titel mit der Ersetzung von Alain Baumann, Ilja Kaenzig oder nun Bickel. Auch wenn YB diese Saison den Cup noch gewinnen kann... Die Meisterschaft hingegen scheint bereits gelaufen. Nach fünf Runden!

Was YB fehlt, ist die Position eines starken Präsidenten, der wirklich das Sagen hat und die richtigen Leute ans richtige Ort setzt.

Vielleicht halten dann im Stade de Suisse endlich Lockerheit, Unbeschwertheit und das Spielerische Einzug. Auf Uli Forte trafen diese Attribute bei seinem Amtsantritt zu. Nadisna, wie man in Bern sagt, verlor er sie.

YB ist lähmend. Und das ist im Fussball eine denkbar schlechte Voraussetzung.

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Mannschaft
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FC Basel
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14
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FC Lugano
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Servette FC
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FC Luzern
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FC St. Gallen
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14
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FC Sion
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BSC Young Boys
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Yverdon Sport FC
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