Das meint BLICK zur Sion-Zukunft
Die Hoffnung im Fall Constantin stirbt zuletzt

Bleibt Christian Constantin am Sonntag dem Stadion fern und akzeptiert die milde Strafe, dann wäre das ein spätes Zeichen in die richtige Richtung, meint Felix Bingesser, BLICK-Chefredaktor Sport.
Publiziert: 14.10.2017 um 13:37 Uhr
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Aktualisiert: 12.09.2018 um 04:45 Uhr
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Wird über ein Jahr aus dem Stadion gesperrt: FC Sion-Präsident Christian Constanin.
Foto: Urs Lindt/freshfocus
Felix Bingesser
Felix Bingesser, BLICK-Chefredaktor Sport.

Der schwere Übergriff von Christian Constantin gegenüber von Rolf Fringer war bis jetzt eine Angelegenheit zwischen zwei 60jährigen Männern.

Am Sonntag wird sich entscheiden, ob diese Affäre nun zusätzlich auch zum Fall FC Sion wird. Dann nämlich, wenn sich Constantin über das Verdikt der Disziplinarkommission hinweg setzt und im Stadion Platz nimmt.

Dann dreht sich die Spirale weiter. Dann wird gegen den Klub ein Verfahren eröffnet. Im Widerholungsfall noch eins. Und, und, und.

Am Ende wird es zu Punkteabzügen kommen. Zu einer Verfälschung der Meisterschaft. Zu einer existenziellen Frage für den beliebten Klub aus dem Wallis. Zu einem Klumpenrisiko für die Swiss Football League.

Der einzige, der dies verhindern kann, ist Constantin. Indem er seine milde Strafe akzeptiert und dem Stadion fernbleibt. Damit könnte er weiteren Schaden vom FC Sion abwenden.

Tut er das? Stellt er das Wohl des Vereins über seine Streitlust? Es wäre ein gutes, wenn auch spätes Zeichen in die richtige Richtung. Einsicht und Weitsicht wäre dafür gefordert.

Die Hoffnung stirbt zuletzt. Aber es ist zu befürchten, dass sich Constantin in seiner Märtyrerrolle gefällt. Allein gegen die Mafia dürfte sein Credo lauten.

Es wäre schade. Vor allem, für den sympathischen FC Sion.

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