Das meint BLICK zum Transfer des neuen FCB-Stürmers
Doumbia, das Schnäppchen!

Obwohl der FCB eine für Schweizer Verhältnisse horrende Summe für Doumbia hinlegt, ist den Verantwortlichen ein Schnäppchen gelungen. Denn: Basel agiert in einer anderen Liga. Ein Kommentar von Fussball-Reporter Matthias Dubach.
Publiziert: 30.07.2016 um 12:49 Uhr
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Aktualisiert: 21.10.2022 um 13:55 Uhr
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Doumbia ist für Super-League-Klubs nicht bezahlbar. Ausser für den FCB.
Foto: Keystone
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Matthias DubachLeiter Reporter-Pool Blick Sport

Obwohl die Zahlen nicht so hoch sind wie ursprünglich angenommen: Der Doumbia-Wechsel zu Basel ist für Schweizer Verhältnisse ein Schwergewicht. Aber eben nur für Schweizer Verhältnisse, also im Vergleich zu St. Gallen, Thun und Konsorten.

Für Basler Verhältnisse ist es ein ganz gewöhnlicher Transfer. Netto-Lohn von 1.5 Millionen Franken? Leihsumme von 2 Millionen? 5 Millionen für eine definitive Übernahme? Vor solchen Zahlen erschrickt in Basel niemand mehr. Das Geld dafür hat man auch.

Der FCB gehört immer mehr zu den rund zwei Dutzend Vereinen auf dem Kontinent, die europäisch denken. Für die Gagen und Ablösesummen in Millionenhöhe selbstverständlich sind.

Zum Vergleich: Wenn wir Schachtar Donezk gegen YB spielen sehen, steht Basel von seiner Struktur her dem ukrainischen Topklub näher als dem Ligakonkurrenten aus Bern.

Mit einem Verein wie AS Roma verhandelt Basel mittlerweile auf Augenhöhe. Bei Doumbia ist dem Team um Sportdirektor Georg Heitz sogar ein Schnäppchen gelungen.

Man hat einen Spieler mit erwiesener Klasse bekommen, der die Super und die Champions League kennt, der explizit zum FCB kommen wollte – und den man in einem Jahr für läppische 5 Mio. fix übernehmen könnte.

Läppisch auch im Vergleich zu den Summen, die international für Paul Pogba oder Gonzalo Higuain bezahlt werden. Denn es sind mittlerweile die Klubs wie ManUtd, Juve, Napoli und Co., an denen man Basel messen muss. Nicht an Vaduz oder Luzern.

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Credit Suisse Super League 24/25
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Basel
FC Basel
30
29
52
2
Servette FC
Servette FC
30
9
51
3
BSC Young Boys
BSC Young Boys
30
11
49
4
FC Luzern
FC Luzern
30
8
48
5
FC Lugano
FC Lugano
30
5
48
6
FC Zürich
FC Zürich
30
1
46
7
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
30
5
41
8
FC St. Gallen
FC St. Gallen
30
1
40
9
FC Sion
FC Sion
30
-7
35
10
Yverdon Sport FC
Yverdon Sport FC
30
-18
32
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
30
-13
27
12
FC Winterthur
FC Winterthur
30
-31
23
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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