Das meint BLICK zum Knall beim FCSG
St. Gallen geht volles Risiko!

Der Zoff in St. Gallen eskaliert. Die momentane Situation bei den Ostschweizern ist ein Klumpenrisiko, meint BLICK Fussball-Chef Andreas Böni.
Publiziert: 06.09.2017 um 07:24 Uhr
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Aktualisiert: 05.10.2018 um 03:41 Uhr
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Hat genug vom FCSG: Hauptaktionär Doelf Früh.
Foto: KEYSTONE / GIAN EHRENZELLER
Andreas Böni
BLICK Fussball-Chef Andreas Böni

Der Machtkampf in der Ostschweiz ist entschieden: Die Gruppe der Vertrauten von Spielerberater Donato Blasucci hat nun die ganze Macht innerhalb des ältesten Fussballklubs der Schweiz. 

Blasucci hat mit Trainer Giorgio Contini, Nachwuchs-Chef Marco Otero, Captain Daniel Lopar, Assistenz-Coach Markus Hoffmann und Konditions-Trainer Harry Körner Einfluss auf viele Schlüsselpositionen.

Eine geballte Machtkonzentration. Natürlich: Es muss nicht schlecht sein, wenn alle im Klub die gleiche Sprache sprechen und ähnliche Vorstellungen von Fussball haben. Aber auch hier liegt am Ende die Wahrheit auf dem Platz.

Im Erfolgsfall, einer Qualifikation für die Europa-League-Qualifikation beispielsweise, hat der FC St. Gallen mit dieser Ausrichtung alles richtig gemacht. Spielen dann noch ein paar Nachwuchsspieler eine gewichtige Rolle in Profiteam, dann sowieso.

Doch es bleibt ein Klumpenrisiko, das desaströs enden kann. Im Misserfolgs kann die Wut der Fans eskalieren. Innerhalb der Vereinsführung nicht, da nur noch eine Partei das Sagen hat. 

Dabei ist es aber für alle Parteien heikel, dass Dölf Früh jetzt im BLICK ankündigt, dass er bald null und nichts mehr mit seinem Herzensklub zu tun haben will. Früh war für viele ein Schutzschild. Es wird bald weg sein.

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Mannschaft
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FC Basel
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26
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45
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Servette FC
Servette FC
26
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45
3
FC Luzern
FC Luzern
26
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4
FC Lugano
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5
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5
FC Zürich
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26
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6
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
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37
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BSC Young Boys
BSC Young Boys
26
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FC St. Gallen
FC St. Gallen
26
2
36
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FC Sion
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26
-7
30
10
Grasshopper Club Zürich
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-9
26
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Yverdon Sport FC
Yverdon Sport FC
26
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25
12
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26
-28
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