Yakin über SFV-Rückendeckung
«Ich spüre das Vertrauen»

Die Nati ist in Schieflage geraten. Trotzdem stärken die SFV-Verantwortlichen Murat Yakin öffentlich den Rücken. Im Quali-Finale gegen Israel, Kosovo und Rumänien geht es nicht nur um das EM-Ticket, sondern auch um die Zukunft des Nati-Trainers.
Publiziert: 11.11.2023 um 11:04 Uhr
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Die Nati steht vor den letzten Quali-Spielen unter Zugzwang.
Foto: foto-net / Kurt Schorrer
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Christian FinkbeinerStv. Fussballchef

Der Nati-Motor ist arg ins Stottern geraten. Höhepunkt ist das 3:3 vor knapp einem Monat gegen Belarus, als die Schweiz um ein Haar an einer Blamage vorbeischrammt. Und dies, nachdem sie zuvor bereits gegen Rumänien und Kosovo Punkte verschenkt hat. Die Folge ist: Die Nati zittert in der schwächsten aller Quali-Gruppen vor den letzten drei Spielen noch immer um das EM-Ticket.

«Die Leistungen waren gut, die Resultate weniger», sagt Murat Yakin (49). «Aber wir haben noch alles in den eigenen Händen.» Öffentlich ist der Nati-Trainer angezählt, denn die Entwicklung der Mannschaft zeigt in die falsche Richtung. Und auch mit der Stimmung innerhalb des Teams soll es nicht zum Besten bestellt sein.

SFV-Präsident Dominique Blanc sah sich jedenfalls diese Woche gezwungen, Yakin in einem Interview mit «CH Media» öffentlich den Rücken zu stärken. Wichtig seien weniger die Worte, sondern das Vertrauen und die Rückendeckung zu spüren, so Yakin. «Und das tat ich von der ersten Sekunde an.» Nach der Quali gibt es eine Auslegeordnung, dann wird entschieden, wie es mit Yakin weitergeht. Tütet die Nati das EM-Ticket ein, soll die Schweiz laut Blanc auch mit Yakin an die EM fahren.

Ohne Sow und Itten, mit Ugrinic und Benito

Für die entscheidenden drei Spiele kann Yakin fast aus dem Vollen schöpfen, nur Embolo fehlt verletzt. Aus taktischen Gründen verzichtet er auf Mittelfeldspieler Djibril Sow (26) vom FC Sevilla. Er habe sich für mehr Optionen in der Defensive und in der Offensive entschieden, so Yakin. Auch nicht mit dabei ist Cedric Itten (26), dafür kehren Noah Okafor (23) und Ruben Vargas (25) zurück.

Neu im Kader ist Filip Ugrinic (24) von YB. Beim letzten Zusammenzug gab es Gerüchte, dass der offensive Mittelfeldspieler für Serbien spielen könnte. «Wir hatten ein intensives und gutes Gespräch. Er hat sich zur Nati bekannt und gesagt, dass er für uns spielen will», so Yakin. Ein alter Bekannter ist Loris Benito (31), der erstmals unter Yakin im Aufgebot steht. Sein letztes Länderspiel bestritt Benito an der EM 2021 gegen die Türkei.

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WM-Quali Gruppe A
Mannschaft
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Deutschland
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0
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Luxemburg
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Nordirland
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Slowakei
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Qualifiziert
Playoffs
Gruppe B
Mannschaft
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Kosovo
Kosovo
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0
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1
Slowenien
Slowenien
0
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Schweden
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Schweiz
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Qualifiziert
Playoffs
Gruppe C
Mannschaft
SP
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Belarus
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Dänemark
Dänemark
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Griechenland
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Schottland
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Qualifiziert
Playoffs
Gruppe D
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SP
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Aserbaidschan
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0
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1
Frankreich
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0
0
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Island
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1
Ukraine
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0
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Qualifiziert
Playoffs
Gruppe E
Mannschaft
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Bulgarien
Bulgarien
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0
0
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Georgien
Georgien
0
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0
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Spanien
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Türkei
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Qualifiziert
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Gruppe F
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Armenien
Armenien
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Ungarn
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0
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Irland
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Portugal
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0
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Qualifiziert
Playoffs
Gruppe G
Mannschaft
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Polen
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3
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Finnland
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1
4
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Litauen
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1
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Niederlande
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Malta
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Qualifiziert
Playoffs
Gruppe H
Mannschaft
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Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
2
2
6
2
Rumänien
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3
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Zypern
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1
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Österreich
Österreich
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0
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San Marino
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Qualifiziert
Playoffs
Gruppe I
Mannschaft
SP
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1
Norwegen
Norwegen
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7
6
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Estland
Estland
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0
3
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Israel
Israel
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Italien
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Moldawien
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2
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Qualifiziert
Playoffs
Gruppe J
Mannschaft
SP
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Nordmazedonien
Nordmazedonien
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3
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Wales
Wales
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2
4
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Kasachstan
Kasachstan
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Belgien
Belgien
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Liechtenstein
Liechtenstein
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-5
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Qualifiziert
Playoffs
Gruppe K
Mannschaft
SP
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1
England
England
2
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Albanien
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Lettland
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Serbien
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0
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Andorra
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2
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Qualifiziert
Playoffs
Gruppe L
Mannschaft
SP
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1
Tschechien
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5
6
2
Montenegro
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3
6
3
Kroatien
Kroatien
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Färöer
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Gibraltar
Gibraltar
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Playoffs
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