FCZ-Palsson verlor 0:6 gegen die Nati
«Ihr könnt andere Isländer erwarten»

Victor Palsson und Island treffen erneut auf die Schweiz. Der FCZ-Profi verspricht einen anderen Auftritt als beim 0:6.
Publiziert: 14.10.2018 um 16:32 Uhr
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Aktualisiert: 14.10.2018 um 16:37 Uhr
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Immer einen Schritt zu spät: Palsson und die Isländer beim 0:6 in St. Gallen.
Matthias Dubach

Jahrelang war Victor Palsson (27) kein Thema mehr für die isländische Nati. Aber dass der defensive Mittelfeldspieler beim FC Zürich Captain ist, Cupsieger wurde und in der Europa League spielt, brachte ihn zurück in den Fokus.

Islands neuer Trainer Erik Hamrén nominierte ihn nun auch für den zweiten Zusammenzug der Saison, bei dem es in der Nations League erneut gegen die Schweiz geht. Palsson: «Es ist ein grossartiges Gefühl, zurück zu sein. Bevor mich der neue Trainer aufbot, war ich letztmals vor eineinhalb Jahren dabei. Aber das war kein richtiger Zusammenzug, nur ein Camp im Januar.» Letztmals in einem isländischen Pflichtspielkader war Palsson vor dreieinhalb Jahren.

Aber von der langen Absenz spürt der Zürcher nichts. «Ich habe viele Kollegen aus der Junioren-Zeit wieder getroffen, wir sind eine grosse Familie.» Victor nennt ihn im Team aber keiner – sondern Gudlaugur. «Das ist mein erster Vorname. Victor mein zweiter. Aber den verwende ich im Ausland, weil Gudlaugur keiner aussprechen kann.»

Palssons Nati-Comeback steht beim 0:6 in St. Gallen unter keinem guten Stern, drei Tage danach kassiert Island auch noch ein 0:3 gegen Belgien. Palsson: «Natürlich waren diese Resultate nur schwer akzeptierbar. Aber es haben uns ein paar gute Spieler gefehlt, das war leider zu spüren.» Mit Augsburg-Stürmer Alfred Finnbogason und Johann Berg Gudmundsson von Burnley sind zwei Stars zurück, nur der bärtige Captain Aron Gunnarsson fehlt erneut.

Im Testspiel gegen Weltmeister Frankreich letzten Donnerstag spielt Island gross auf, führt beim 2:2 zwischenzeitlich 2:0. Palsson kommt für die letzten 20 Minuten auf den Platz.

Klar, dass sich der FCZ-Spieler nun auch in Reykjavik gegen die Schweiz einen anderen Auftritt wünscht: «Wir haben eine neue Chance, uns anders zu präsentieren. Es beginnt wieder bei 0:0. Zu Hause wollen wir alles besser machen. Der neue Trainer hat eine neue Philosophie, das braucht etwas Zeit.»

Mit dem Nati-Aufgebot steckt Palsson in der vierten englischen Woche in Serie. Mit Zürich absolvierte er 7 Partien in 22 Tagen, nun gehts in der Nati nahtlos weiter. Doch er sagt: «Ich gehe lieber zum Nationalteam statt in die Ferien!» 

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