Er hatte Offerten aus England
Zubers Nati-Shirt bei Griechen heiss begehrt

Er schiesst die Griechen beim 2:1 mit einem Tor und einem Assist fast im Alleingang ab. Dennoch ist das Shirt von Steven Zuber (30) bei den Griechen-Fans heiss begehrt.
Publiziert: 02.09.2021 um 14:14 Uhr
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Aktualisiert: 02.09.2021 um 14:45 Uhr
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Nach einer Pirouette schiesst Steven Zuber mit links das Tor zum 1:0 gegen Griechenland.
Foto: TOTO MARTI
Max Kern

Nach 67 Minuten darf der linke Flügelspieler Steven Zuber bei der Nati-Premiere von Coach Murat Yakin endlich ausstempeln. Die meisten der nur 3000 Fans skandieren seinen Namen. Zu recht. Erst hat der Tösstaler nach einer sehenswerten Pirouette beim Testspiel gegen die Griechen das frühe 1:0 erzielt. Sein 9. Nati-Tor im 42. Spiel. Und auch beim 2:1-Siegestor hat Zuber seinen Fuss im Spiel. Der beste Passgeber der Euro 2020 (4 Assists) zieht eine messerscharfe Flanke von links auf Vargas. Der Luzerner muss nur noch den Fuss hinhalten.

Pikant: Seit Anfang Woche ist Zuber ein Grieche. Eintracht Frankfurt hat ihn für ein Jahr an AEK Athen ausgeliehen.

Auf der Haupttribüne im Joggeli hats am Mittwochabend auch ein paar griechische Fans. Und die haben Zuber trotz Tor und Assist gleich ins Herz geschlossen!

Hier schiesst Zuber die Schweiz in Führung
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Traumhafte Ballannahme:Hier schiesst Zuber die Schweiz in Führung

Zuber schenkt Leibchen kleinem AEK-Athen-Fan

Oberhalb der Schweizer Ersatzbank sitzen zwei Väter mit ihren Kids. Einer der Kleinen trägt ein gelbes Shirt von AEK Athen. «Zuber, Zuber! Leibchen!», rufen die Väter dem ausgewechselten Match-Winner zu. Zuber zieht sein verschwitztes Dress aus und überreicht es dem kleinen AEK-Fan.

Weshalb ist Zuber nach seiner überragenden EM nur in der griechischen Super League 1 gelandet? Und nicht bei einem anderen Verein in der Bundesliga? Oder in einer der vier anderen Top-Five-Ligen? Blick erfuhr: Offenbar hat Zuber gleich nach der EM Offerten aus der Premier League. Doch er und sein Management warteten auf ein (noch) besseres Angebot. Das aber nicht kommt. Am Schluss bleibt offenbar AEK Athen.

Zuber auf SRF zu den jüngsten Transfer-Wirren: «Klar war es ein wenig eine komische Zeit. Trotzdem habe ich Spass am Fussball. Ich glaube, das hat man heute gesehen. Und man wünscht sich bei einem Start mit einem neuen Trainer natürlich immer, dass man sich zeigen kann.» Kein Zweifel: Zuber wird in dieser Form am Sonntag beim WM-Qualifikationsspiel gegen Italien unser stärkster Trumpf sein.

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