Fazit:
Arminia Bielefeld wirft Union Berlin mit 2:0 aus dem DFB-Pokal und sorgt für eine dicke Überraschung. Nicht nur blieb der Vierte der Bundesliga heute Abend hinter seinen Möglichkeiten zurück, sondern der Drittligist hat auch ein überragendes Spiel gemacht und insbesondere defensiv extrem wenig zugelassen. Zwar waren die Chancen für die Eisernen durchaus vorhanden, die im ersten Durchgang zwei Mal Aluminium trafen. Insbesondere in der zweiten Hälfte verhinderte der DSC es jedoch hervorragend, die Köpenicker in eine Druckphase kommen zu lassen. Herzblut und Einsatzwille werden heute Abend damit belohnt, während die Eisernen sich allen voran den Vorwurf gefallen lassen müssen, die Anfangsviertelstunde völlig verschlafen zu haben.
Spielende
Einwechslung bei Arminia Bielefeld: Semi Belkahia
Auswechslung bei Arminia Bielefeld: Sam Schreck
Nach Flanke von rechts kommt Rothe aus sechs Metern zum Kopfball, der jetzt auch mal die nötige Präzision besitzt und scharf aufs rechte obere Eck kommt. Kersken ist aber mit einem irren Reflex zur Stelle und faustet den Ball aus dem Winkel heraus.
Hollerbach kann aus 15 Metern abschliessen, aber der Rechtsschuss kommt nur zentral und flach aufs Tor der Arminen. Eigentlich ein dankbarer Ball für Kersken, der die Kugel aber ungewollt mit der Brust frontal prallen lässt, sich im Nachfassen aber darauf werfen kann, ehe Siebatcheu einschieben kann.
Die reguläre Spielzeit ist abgelaufen. Fünf Minuten trennen die Ostwestfalen jetzt noch vom Einzug ins Achtelfinale.
Offizielle Nachspielzeit (Minuten): 5
Rothe flankt aus über 40 Metern einfach mal auf Verdacht hoch nach vorne in den Lauf von Siebatcheu, der auch an den Ball kommt, aus zehn Metern jedoch den schwer zu verarbeitenden Kopfball deutlich links am Bielefelder Tor vorbei setzt.
Den Berlinern läuft zunehmend die Zeit davon. Ein Tor muss her, aber der DSC verteidigt weiterhin sehr beherzt und kommt immer wieder zu entlastenden Ballbesitzphasen.