Fazit:
Hoffenheim schlägt Mainz mit 2:0, beendet damit eine acht Ligaspiele lange Sieglos-Serie vor heimischer Kulisse und spielt erstmals seit 34 Bundesliga-Heimspielen mal wieder zu Null. Dabei begegneten sich beide Teams durchaus auf Augenhöhe. Während die Sinsheimer jedoch im ersten Durchgang aus zwei schwach verteidigten hohen Bällen zwei Tore machten, mangelte es den Rheinhessen heute womöglich auch aufgrund der Ausfälle von Amiri und Burkardt an Präzision. Die Nullfünfer betrieben unglaublich hohen Aufwand, kamen aber zu praktisch gar keinem Ertrag, weil entweder der finale Pass zu schlampig war oder der Abschluss das Tor verfehlte. So war es für leidenschaftlich verteidigende Kraichgauer am Ende zu leicht, das Ergebnis in einem intensiven zweiten Durchgang über die Zeit zu bringen. Für die Rot-Weissen ist es im Kampf um Europa ein empfindlicher Dämpfer.
Spielende
Gelb-Rote Karte für Paul Nebel (1. FSV Mainz 05)
Geiger und Bischof beissen sich an der Mainzer Eckfahne fest, nehmen damit viel Zeit von der Uhr und entnerven nun auch noch Nebel so sehr, dass dieser sich zu einem völlig unnötigen Schubser hinreissen lässt. Der Unparteiische zeigt ihm dafür die sehr strenge Gelbe Karte. Es ist die zweite, mit der er folgerichtig vorzeitig unter die Dusche muss. Harte Entscheidung.
Gelbe Karte für Oliver Baumann (1899 Hoffenheim)
Jetzt lässt sich Baumann nach einem mussglückten Sieb-Schuss zu viel Zeit beim Abschlag. Auch das wird mit Gelb wegen Zeitspiels bestraft.
Mainz drückt und drückt und drückt, kommt aber einfach nicht zu den richtig zwingenden Abschlüssen, die die Hoffenheimer so richtig vor Probleme stellen.
Nachspielzeit: Es werden 6 Minuten nachgespielt.
Es läuft bereits die letzte Minute der regulären Spielzeit. Aufgrund der zahlreichen Unterbrechungen könnte es durchaus noch einmal ordentlich Nachschlag geben. Nach wie vor kommen die Mainzer aber trotz hohem Engagement kaum zu gefährlichen Abschlüssen.
Sieb kann die Kugel links in der Hoffenheimer Box behaupten, muss es dann aber aus sehr spitzem Winkel direkt versuchen. Der Linksschuss verfehlt das kurze Eck aber deutlich.
Christian Ilzer wechselt Erencan Yardımcı und Dennis Geiger ein. Fünf Minuten trennen die Elf aus dem Kraichgau noch vor dem Ende ihrer acht Heimspiele langen Sieglos-Serie.
Einwechslung bei 1899 Hoffenheim: Dennis Geiger
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
---|---|---|---|---|---|
1 | Bayern München | 31 | 61 | 75 | |
2 | Bayer Leverkusen | 31 | 31 | 67 | |
3 | Eintracht Frankfurt | 31 | 20 | 55 | |
4 | SC Freiburg | 31 | -3 | 51 | |
5 | RB Leipzig | 31 | 6 | 49 | |
6 | Borussia Dortmund | 31 | 11 | 48 | |
7 | FSV Mainz | 31 | 9 | 47 | |
8 | Werder Bremen | 31 | -6 | 46 | |
9 | Borussia Mönchengladbach | 31 | 1 | 44 | |
10 | FC Augsburg | 31 | -9 | 43 | |
11 | VfB Stuttgart | 31 | 5 | 41 | |
12 | VfL Wolfsburg | 31 | 5 | 39 | |
13 | Union Berlin | 31 | -14 | 36 | |
14 | FC St. Pauli | 31 | -10 | 31 | |
15 | TSG Hoffenheim | 31 | -18 | 30 | |
16 | 1. FC Heidenheim 1846 | 31 | -27 | 25 | |
17 | Holstein Kiel | 31 | -29 | 22 | |
18 | VfL Bochum | 31 | -33 | 21 |