Ich kann niemanden zu seinem Vaterglück zwingen», sagt Tanja Fuchs (29), die ehemalige Lebenspartnerin von Hakan Yakin und Mutter des gemeinsamen
Kindes Sheyla. Die Kleine wird im Oktober fünf Jahre alt. In den letzten Tagen hat die Miss-Schweiz-Kandidatin von 1998 ihrem Töchterchen versucht zu erklären, dass ihr Papi bald ganz weit weg Fussball spielen wird.
Tanja: «Ganz verstanden hat sie es natürlich nicht.»
Leidet Yakins einziges Kind nicht schon jetzt darunter, dass es seinen Papi bald nicht mehr so oft sehen wird wie bisher? Tanja Fuchs zu BLICK: «Ich will Hakan nicht in die Pfanne hauen, aber unser Verhältnis ist nicht so rosig, wie es in gewissen Presse-Erzeugnissen immer dargestellt wird. Es ist nicht so, dass Sheyla ihren Papi jedes zweite Wochenende sieht, sondern viel seltener.
Und somit wird sich, falls Hakan in Doha spielen wird, auch nicht viel ändern.»
Seit viereinhalb Jahren sind die beiden ehemaligen Turteltäubchen bereits getrennt. Tanja führt in
Reichenburg SZ ein eigenes Kosmetikstudio, arbeitet zu hundert Prozent.
Tanja: «Hakan wird davon ausgehen, dass ich öfter mit Sheyla nach Katar runterfliegen werde. Aber das geht doch nicht. Sheyla kommt nach den Sommerferien in den Kindergarten. Und ich arbeite.» Bedeutet: Sheyla wird ihren Papi wohl für einige Monate aus den Augen verlieren.
Vorgestern hat der 69-fache Internationale Yakin, der an der EM drei Treffer für die Schweiz erzielte, bei Katar-Meister Al Gharafa die medizinischen Tests bestanden. Doch sein Vertrag war bis gestern Abend immer noch nicht unterschrieben.
Sein Besitzer YB handelte gestern aber schon einmal: An der Saison-Pressekonferenz wurde Hakans Kumpel Thomas Häberli (34) als neuer YB-Captain vorgestellt. Gleichzeitig wurde der Vertrag mit dem Leistungsträger um ein Jahr bis 2010 verlängert.
Hat YB für Torschützenkönig Yakin (24 Treffer letzte Saison) schon einen Nachfolger zur Hand? Sicher ist: Solange die vertraglich fixierte Ablösesumme von 4 Mio. Franken nicht an YB überwiesen worden ist, handeln die Berner auf dem Transfermarkt noch nicht. Trainer Martin Andermatt sagt nur: «Ich habe einige Namen im Kopf.»
Und was, wenn der Millionen-Deal mit den Öl-Scheichs am Ende doch nicht klappen sollte? YB-Sportchef Alain Baumann: «Die Frage wäre dann, ob ihn die Mannschaft als Captain überhaupt noch akzeptieren würde.»