FC Stade-Lausanne-Ouchy
FC Stade-Lausanne-Ouchy
2:0
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
Zum Fussball-Kalender
FC Stade-Lausanne-Ouchy
FC Stade-Lausanne-Ouchy
Beendet
2:0
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
Nomel 46'
Tritten 48'
Tritten gelingt Olimpico und jubelt dann vor der GC-Kurve
1:13
Eskalation im Cup-Halbfinal:Tritten gelingt Olimpico und jubelt dann vor der GC-Kurve
13:19 Uhr
Spielende
Spielende

90. Minute (+11)

Spielende (2:0)

13:13 Uhr
Spielerwechsel
Spielerwechsel

90. Minute (+5)

Auswechslung V. Tritten (Stade Lausanne)

13:13 Uhr
Spielerwechsel
Spielerwechsel

90. Minute (+5)

Einwechslung B. Malula (Stade Lausanne)

13:09 Uhr

90. Minute

Nachspielzeit

13:08 Uhr
Tor
Tor

90. Minute

Tor, Linksschuss, 2:0 durch V. Tritten (Stade Lausanne)

13:07 Uhr
Spielerwechsel
Spielerwechsel

89. Minute

Einwechslung L. Socka Bongué (Stade Lausanne)

13:06 Uhr
Spielerwechsel
Spielerwechsel

89. Minute

Auswechslung J. Nkama (Stade Lausanne)

13:06 Uhr
Spielerwechsel
Spielerwechsel

89. Minute

Einwechslung O. Akichi (Stade Lausanne)

13:06 Uhr
Spielerwechsel
Spielerwechsel

89. Minute

Auswechslung M. Sartoretti (Stade Lausanne)

13:06 Uhr
Spielerwechsel
Spielerwechsel

88. Minute

Einwechslung N. Garcia (Stade Lausanne)

GC blamiert sich im Cup
«Es ist ein schwarzer Tag für uns»

Nichts da mit einer Cup-Freude im Abstiegskampf-Alltag: Die Grasshoppers verlieren den Cup-Halbfinal gegen Stade-Lausanne-Ouchy mit 0:2.
1/8
Der FC Stade-Lausanne-Ouchy steht nach dem Sieg gegen GC im Cupfinal.
Foto: keystone-sda.ch

Das Spiel

Der GC-Traum vom ersten grossen Titelgewinn seit 13 Jahren ist futsch! Gross waren die Hoffnungen in Niederhasli, dass man zum ersten Mal seit der Saison 2012/13 wieder einen Pokal in die Höhe stemmen darf – insbesondere, da das verbleibende Teilnehmerfeld im Cup mit zwei Challenge-Ligisten besetzt ist. Doch nun scheitert man im Halbfinal an Stade-Lausanne-Ouchy, die ihrerseits ein Märchen erleben.

Die erste Halbzeit verläuft auf Augenhöhe. In der Startphase ist der Challenge-Ligist die tonangebende Mannschaft, doch nach und nach findet auch der Schweizer Rekordmeister in die Partie – spätestens in der 35. Minute, als er in Person von Sven Köhler am Aluminium scheitert. Nur wenige Augenblicke nach dem Lattenknaller kommen die Hoppers zu einer weiteren Grosschance: Ouchy-Goalie Besson verhindert nach einer GC-Druckphase mit einer schönen Parade die GC-Führung durch Meyer. Kurz vor dem Pausenpfiff wird es dann vor dem Gehäuse der Grasshoppers wieder gefährlich: Nach einer tollen Einzelaktion von Sartoretti, der an GC-Goalie Hammel scheitert, sorgt auch der nachfolgende Eckball für Gefahr.

Die zweite Halbzeit fängt ähnlich an wie der erste Durchgang: Denn es ist Ouchy, das besser aus der Kabine kommt. Doch diesmal wird der Effort der Waadtländer belohnt. Zuerst zieht Lausanne-Akteur Bah aus 35 Metern ab. Der Ball flattert und wird zu einer echten Prüfung für Hammel, der den Ball aber parieren kann. Nur wenige Augenblicke später dürfen die wenigen Ouchy-Fans auf der Pontaise aber doch noch über ein Traumtor jubeln: Nomel schlenzt den Ball wunderschön ins Netz.

In der 75. Minute rettet zuerst der Pfosten GC vor dem Genickbruch, als Sartoretti am Aluminium scheitert. Nur acht Minuten später folgt dieser aber, als GC-Verteidiger Sven Köhler aufgrund einer Notbremse vom Platz fliegt. In der 90. Minute verwandelt Tritten dann einen Eckball direkt ins GC-Tor und sorgt damit für die Entscheidung.

Vor dem bedeutendsten Spiel ihrer Vereinsgeschichte wartet der FC Stade-Lausanne-Ouchy gespannt auf seinen Finalgegner, der am Sonntag zwischen dem FC St. Gallen und Yverdon Sport ausgespielt wird. 

So traumhaft schiesst Nomel Ouchy in den Cupfinal
1:20
Abrashi rutscht aus:So traumhaft schiesst Nomel Ouchy in den Cupfinal

Die Tore

52. Minute, Landry Nomel, 1:0. Einfach nur Wow! Der 28-Jährige fasst sich ein Herz und schlenzt den Ball ins lange Eck. Ein klassischer Sonntagsschuss.

90. Minute, Vasco Tritten, 2:0. Was macht dieser Tritten?! Als man glaubt, man habe alles gesehen, tritt der Mittelfeldspieler eine Ecke frech direkt ins Tor. Spektakel pur an der Pontaise.

Die Stimmen (gegenüber SRF)

GC-Captain Amir Abrashi: «Ich glaube die Pfiffe sagen alles. Wenn du so gegen Lausanne-Ouchy niedergehst, hast du es einfach nicht verdient, in den Final zu kommen. Es ist ein schwarzer Tag für uns. Wir haben zu wenig gemacht gegen den Ball, mit dem Ball waren wir nicht gut genug, offensiv haben wir fast nichts zustande gebracht. Schlussendlich war es eine verdiente Niederlage, die uns zu denken gibt. Es ist ein Niederschlag für uns alle. Es war eine Riesenchance für den Klub, für jeden einzelnen Spieler und wir haben es nicht geschafft, einigermassen dagegenzuhalten. Schlussendlich war es schlicht zu wenig – von mir angefangen bis zum Letzten. Ich verstehe die Enttäuschung der Fans.»

GC-Sportchef Alain Sutter: «Wir waren nicht gut genug. Wenn wir die ganzen 90 Minuten anschauen, muss man sagen, dass Lausanne-Ouchy besser war und verdient gewonnen hat.»

Auf die Frage, dass man seit dem Trainerwechsel, zwei hohe Niederlagen kassierte und nun aus dem Cup fliegt, antwortet Sutter: «Am Schluss bin auch ich verantwortlich für das. Ich habe viele Entscheidungen getroffen – auch der Trainerwechsel war meine Entscheidung. Aber ich glaube, man muss auch alles in einem Gesamtkontext sehen.»

«Wir müssen zusammenstehen, diesen Nackenschlag verarbeiten und uns auf die letzten entscheidenden Spiele fokussieren. Natürlich gehören keine Pyros auf den Platz, aber ich kann die Enttäuschung der Fans verstehen. Ich bin froh, ist es nicht noch mehr eskaliert.»

Der Beste

Vasco Tritten. Wie frech, im Cup-Halbfinal einen Eckball direkt zu verwandeln! Dass er danach vor der GC-Kurve feiert, ist eher nicht so clever. Andererseits: Darf sich ein Spieler nicht freuen, der soeben seinen Verein in den Cupfinal geschossen hat?

Der Schlechteste

Die Grasshoppers wirken als Team hilflos. Am hilflosesten aber dann, wenn Bachir Ngom seine Standards reihenweise irgendwo ins Nirgendwo drischt. Tiefpunkt dann sein grausamer Fehlpass, der zur Roten Karte gegen Sven Köhler führt.

Das gab zu reden

Stade Lausanne-Ouchy hat bereits Winterthur und Luzern ausgeschaltet. Das Team von Trainer Dalibor Stevanovic ist bei einer weltweiten Studie, die den auf Gegner ausgeübten Druck misst, auf Rang 6 gelandet. GC ist gewarnt – und scheidet trotzdem aus. Damit steht Ouchy zum ersten Mal in seiner 125-jährigen Geschichte in einem Schweizer Cupfinal.

Der Schiedsrichter

Sandro Schärer macht kurz vor seiner Reise an die WM einen Abstecher auf die in die Jahre gekommene Pontaise. Viel zu tun bekommt er nicht. Aber was er entscheiden muss, entscheidet er richtig: Rot gegen Köhler.

Die Fans

Der Traum von der ersten Finalqualifikation seit 2013 zieht viele Zürcherinnen und Zürcher nach Lausanne. Rund 4000 dürften es sein, die ihr Team auf der lottrigen Pontaise unterstützen. Einige kommen ohne Kontrolle ins Stadion, weil die Sicherheitsleute die Tore zum Gästesektor ohne klar ersichtlichen Grund öffnen. Nachrichten von einem Sturm oder Gewalt am Eingang gibt es nicht. Dafür kommt es ganz am Ende zu unfassbaren Szenen. Vasco Tritten feiert sein 2:0 vor der GC-Kurve, worauf Leuchtfackel um Leuchtfackel aufs Feld geworfen wird. Eine verpasst nur knapp die feiernden Ouchy-Spieler. Einige aus der GC-Kurve rennen gar in Richtung Spielfeld, bremsen dann aber zum Glück ab. Ein trauriges Ende eines insgesamt traurigen GC-Auftritts.

So gehts weiter

Die Hauptphase der Super-League-Saison ist für GC seit dem Abstiegskracher gegen den FC Winterthur von letzter Woche beendet. Für die Hoppers geht der Kampf um den Verbleib in der Liga nächste Woche in der Relegation Round weiter, wenn sie am 25. April um 18 Uhr den FC Luzern empfangen.

Die Waadtländer hingegen stehen bereits am kommenden Mittwoch (22. April) wieder auf dem Platz: Sie treten zur schwierigen Auswärtspartie in Aarau an – gegen den Tabellenzweiten der Challenge League, der im Aufstiegsrennen dringend auf Punkte angewiesen ist.

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