Über 30'000 Fans werden heute Donnerstag im Konya Metropolitan Municipality Stadium erwartet, wenn der FC Vaduz bei Konyaspor zum Rückspiel der dritten Conference-League-Quali-Runde antritt (19 Uhr). Es wird ein schwieriger Gang für die Liechtensteiner, die als klarer Underdog ins Duell mit dem türkischen Gegner gehen. Dieser wurde in der letzten Saison Dritter – und liess damit Klubs wie Besiktas oder Galatasaray hinter sich.
Und doch: Vaduz darf nach dem 1:1 im Hinspiel von der Sensation träumen.
Noch nie hat der kleine Klub aus dem Fürstentum eine Playoff-Runde im Europacup erreicht. Vor drei Jahren stiess er bis in die dritte Quali-Runde für die Europa League vor, scheiterte dort aber an Bundesligist Eintracht Frankfurt (Gesamtstand: 0:6).
Burgmeier ist zuversichtlich
Nun schnuppern die Vaduzer am nächsten Coup – gegen Konyaspor, das mit 46 Millionen Euro den achtmal höheren Kader-Marktwert hat. «Das wird eine riesige Herausforderung. Aber wir werden alles daran setzen, dieses kleine Wunder zu schaffen», sagt Vaduz-Sportchef Franz Burgmeier.
Als Belohnung könnte in den Playoffs mit Rapid Wien der nächste Top-Gegner warten, sollten die Österreicher ihrerseits gegen Neftci PFK aus Aserbaidschan das 1:2 aus dem Hinspiel noch drehen.
Burgmeier meint: «Im Fussball ist alles möglich. Und genau mit dieser Einstellung gehen wir in die Partie gegen Konyaspor.» (mpe)