Vor dem GP USA hat Lewis Hamilton schon eine Hand am Pokal. Sein fünfter WM-Titel, mit dem er zu Juan Manuel Fangio aufschliessen würde, ist dem Briten kaum mehr zu nehmen. 67 Punkte Vorsprung nimmt Hamilton an den viertletzten GP der Saison mit. Vergrössert Hamilton diesen auf 75 Zähler, steht er bereits als Champion fest.
So wird Lewis Hamilton in Austin Weltmeister
- Hamilton gewinnt: Vettel wird maximal Dritter
- Hamilton wird Zweiter: Vettel wird maximal Fünfter
- Hamilton wird Dritter: Vettel wird maximal Siebter
- Hamilton wird Vierter: Vettel wird maximal Achter
- Hamilton wird Fünfter: Vettel wird maximal Neunter
- Hamilton wird Sechster: Vettel holt keine Punkte
Hamilton gibt sich vor dem GP USA aber zurückhaltend. «Ich nehme es Schritt für Schritt. Man hat ein gutes Wochenende, weiss aber nicht, wie es beim nächsten Rennen laufen wird», sagt der 33-Jährige.
Noch viel mehr drückt Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff auf die Bremse. «Ich glaube nicht daran, eine Hand am Pokal zu haben. Denn entweder hat man ihn in der Hand oder nicht. Und wir haben ihn noch nicht in der Hand», mahnte der Österreicher nach dem Hamilton-Sieg vor zwei Wochen in Suzuka.
Durchhalteparolen bei Ferrari
Natürlich noch nicht aufgeben will Ferrari, auch wenn die Situation schier aussichtslos ist. «Es ist unser Job, das Unmögliche möglich zu machen», meint Teamchef Maurizio Arrivabene. Und Vettel fragt: «Was haben wir denn zu verlieren?»
Was aber gegen Ferrari spricht: Hamilton ist ein absoluter Experte für Austin. Sechs Mal wurde der GP USA auf dem Circuit of the Americas in der texanischen Metropole ausgetragen. Fünf Mal hiess der Sieger Lewis Hamilton. (sme)