Verletzter EVZ-Star wartete vergeblich auf den Arzt
Lausanne kümmerts einen Dreck!

Unprofessionell und respektlos ist es, wenn wie in Lausanne die medizinische Grundversorgung nicht gewährleistet ist, schreibt Reporterin Nicole Vandenbrouck.
Publiziert: 12.11.2021 um 14:00 Uhr
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Aktualisiert: 12.11.2021 um 17:02 Uhr
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Sport-Reporterin Nicole Vandenbrouck.
Foto: Inhouse
Nicole Vandenbrouck

Immer wieder Lausanne. Unter der neuen Klubführung hat der LHC schon oft für Schlagzeilen gesorgt. Selten mit Leistung, sondern primär auf Nebenschauplätzen. Mal gings um Geld, mal um die schlechte Behandlung von Spielern. Aber immer hinterliess der eigensinnige Klub den Eindruck, als mache man einfach, was man wolle.

Nun bekamen die Meister aus Zug das Chaos beim HC Lausanne zu spüren. Mit Dario Simion und Claudio Cadonau warteten gleich zwei Spieler darauf, dass ihre Verletzungen medizinisch beurteilt und versorgt werden. Vergeblich. Ein Rückfall in die Steinzeit.

Was in allen Stadien sonst selbstverständlich ist und von den Ärzten stets verantwortungsbewusst wahrgenommen wird – verletzte Spieler (auch die des Gegners) umgehend zu untersuchen – klappte in Lausanne an jenem Oktober-Abend überhaupt nicht. Das ist nicht nur unprofessionell, sondern respektlos. Und in einem Notfall gar lebensgefährlich.

Dass es die Liga nach Abklärung des Vorfalles für nötig befand, beim LHC eine Anpassung des Konzeptes zu fordern, beweist Lausannes Unzulänglichkeiten. Dass die Versorgung eines Verletzten nicht reibungslos klappt, darf in der heutigen Zeit nicht passieren.

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