ZSC Lions – Davos 3:5
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Der HC Davos hat sich das Playoff-Ticket auswärts gegen die ZSC Lions gesichert. Nach zuletzt vier Niederlagen aus fünf Spielen setzen sich die Bündner beim frisch gebackenen «Champion of Europe» mit 5:3 durch. Entscheidend dafür ist ein schwaches Mitteldrittel der Zürcher, was die 3. Davoser Linie zwischen der 25. und 28. Minute zur Wende zu nutzen weiss.
Kurz darauf kann Frehner nach einem Sahnepass von Verteidiger Jung alleine auf Hrubec losziehen und erhöht auf 3:1. Die Lions werden für ein schwaches Mitteldrittel gnadenlos bestraft, kommen durch Andrighetto kurz vor Drittelsende aber nochmals zum Anschluss.
Im Schlussdrittel ist das Heimteam wieder aktiver, wird allerdings durch eine feine Kombination der Bündner ausgespielt, liegt plötzlich mit zwei Toren zurück. In der Schlussphase wird es dann hektisch. Auf Frödens (überfälligen) Anschlusstreffer kann der HCD nur 25 Sekunden später durch Foras Tor von der blauen Linie reagieren. Und weil 75 Sekunden vor Spielende der neuerliche Anschlusstreffer durch Lammikko nach langer Videoreview wegen einer Kickbewegung nicht zählt, gerät der Bündner Sieg nicht nochmals in Gefahr.
12'000 Fans
Tore: 16. Fröden (Andrighetto, Lehtonen/PP) 1:0. 25. Ambühl (Egli, Jung) 1:1. 28. Kessler (Jung, Ambühl) 1:2. 30. Frehner (Nussbaumer/PP) 1:3. 38. Andrighetto (Rohrer, Grant) 2:3. 43. Tambellini (Fora, Stransky) 2:4. 56. Fröden (Lammikko, Balcers) 3:4. 56. Fora (Ryfors, Tambellini) 3:5.
Fribourg-Gottéron – Biel 3:4 n.V.
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Kernige Checks, Spannung pur, rote Köpfe, viel Diskussionsstoff, spektakuläre und umstrittene Tore. Es wird bei diesem Strich-Knüller alles geboten. Letztlich setzt sich Biel mit 4:3 nach Verlängerung durch und bringt sich für die Play-In vor den beiden letzten Runden in eine günstige Position. Aber auch für Fribourg kann dieser eine Punkt trotz der dritten Heimniederlage in Folge im Kampf um die direkte Playoff-Qualifikation noch Gold wert sein.
Sallinen bringt Biel schon nach 29 Sekunden in Führung. Mit zwei schönen Powerplay-Toren kann Fribourg den Schaden wieder beheben. Aber auch Biels Rajala trifft nach zuletzt 9 torlosen Partien in Überzahl. Dann ist bei Bertschys vermeintlichem 3:2 eine Coaches Challenge der Seeländer erfolgreich – Walser hatte Säteri minimal berührt. Das Tor fällt dann trotzdem, als Sörensen gegen Rajala etwas gar leicht fällt und damit eine doppelte Überzahl herausholt. Just dieser Sörensen behält nach einer chaotischen Szene, bei der sonst überragende Biel-Goalie Säteri nicht gut aussieht, den Überblick.
Aber Biel steckt nicht auf, Hofer gelingt das 3:3. Und dann ermöglicht Greco den Seeländern in der 64. Minute nach zuletzt sechs Auswärtspleiten in Folge den immens wichtigen Sieg.
9262 Fans
Tore: 1. Sallinen (Hofer, Blessing) 0:1. 16. Bertschy (Rathgeb, Vey/PP) 1:1. 23. De la Rose (Sörensen, Gunderson/PP) 2:1. 34. Rajala (Andersson, Hofer/PP) 2:2. 36. Sörensen (Wallmark/PP2) 3:2. 46. Hofer (Sallinen, Andersson) 3:3. 64. Greco (Kneubühler) 3:4.
Genf-Servette – EV Zug 3:2
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Wichtige Punkte für Genf-Servette im Kampf um die Play-Ins. In den ersten beiden Dritteln ist die Partie ausgeglichen. Unachtsamkeiten auf beiden Seiten führen immer wieder zu hochkarätigen Chancen. Doch die Genfer präsentieren sich als das zwingendere Team. Nach der 1:0 Führung kann Teemu Hartikainen 30 Sekunden nach Beginn des zweiten Drittels mit einem wunderschönen Direktschuss auf 2:0 erhöhen.
Im Mittelabschnitt beweist Genf-Servette seine Effizienz und Hartikainen trifft erneut zum 3:0. Zug kämpft und rückt dank starker Bemühungen zwei Minuten vor Schluss noch auf ein Tor an die Genfer ran, kann die Niederlage aber nicht mehr abwenden. (pak)
6602 Fans
Tore: 6. Manninen (Schneller, Hartikainen) 1:0. 21. Hartikainen (Lennström, Manninen) 2:0. 30. Hartikainen (Pouliot, Manninen/PP) 3:0. 53. Olofsson (Hansson/PP) 3:1. 59. Hofmann 3:2 (ohne Goalie).