Am 5. Dezember 2014 endete das NHL-Abenteuer von Damien Brunner. Die New Jersey Devils setzten den Schweizer Stürmer auf die Waiver-List, kein anderer NHL-Klub griff zu. Brunner wechselte umgehend zum HC Lugano anstatt im Niemandsland der AHL zu verschwinden.
Brunner und New Jersey – das passte in dieser Saison nicht mehr. Auch, weil der Zürcher das Heu mit Coach Peter DeBoer nicht mehr auf derselben Bühne hatte.
DeBoer brachte den Skorer Brunner oftmals nur in der (mit Defensivaufgaben betrauten) 4. Linie, schenkte ihm wenig Vertrauen. Am Ende meinte der Coach: «Es hat einfach nicht geklappt. So einfach ist das.»
Nun zwei Wochen nach Brunners Abgang hat jetzt aber auch DeBoer seinen Job los! Die Devils ziehen in der Nacht auf Samstag die Reissleine, entlassen den 46-Jährigen.
DeBoer muss für die bisher verpatzte Saison von New Jersey den Kopf hinhalten. Rang 14 in der Western Conference und neun Punkte Rückstand auf die Playoff-Plätze genügen den Ansprüchen des Stanley-Cup-Finalisten von 2012 offensichtlich nicht. Ersetzt wird er an der Bande von den beiden Franchise-Legenden Scott Stevens (50) und Adam Oates (52).
Mit DeBoer ist also der Mann weg, der nicht mehr auf Brunner setzte. Die Frage stellt sich: Hat der Schweizer in der NHL zu früh aufgegeben? Hätte er unter Stevens und Oates (52) in der NHL eine zweite Chance erhalten? (rab)