Die Harmonie zwischen Tanja Hüberli und Leona Kernen stimmt gleich von Beginn an hervorragend. Nach einem Finaleinzug im ersten gemeinsamen Ernstkampf vor einer Woche doppeln die beiden nun in Mexiko bei einem Turnier der höchsten Kategorie (Elite16) eindrücklich nach.
Souverän zogen die Olympia-Dritte aus dem Kanton Schwyz (mit der zurückgetretenen Nina Brunner) und die junge Berner Oberländerin Kernen in die Achtelfinals ein, wo sie einen wahren Coup landeten. Sie setzten sich 21:18, 21:18 gegen die Olympiasiegerinnen Ana Patricia/Duda aus Brasilien durch.
Im Viertelfinal am Samstagabend endete dann gegen die als Nummer 6 gesetzten Amerikanerinnen Molly Shaw/Kelly Cheng das Hoch. Die Partie ging mit dem Skore von 14:21, 12:21 klar verloren. «Wir sind sehr zufrieden mit den letzten zwei Wochen. Heute Samstag hat uns vielleicht ein bisschen die Aggressivität gefehlt. Denn der Sieg am Freitag gegen die Olympiasiegerinnen hat viel mit uns gemacht und vielleicht konnten wir deshalb nun etwas weniger aggressiv spielen», teilten die beiden mit. «Es ist super zu sehen, woran wir noch arbeiten müssen und das werden wir jetzt als Nächstes machen.»