Polizistin mitgeschleift: 16 Jahre gefordert
Strichplatz-Fahrer sagt vor Zürcher Obergericht nicht aus

Vor dem Zürcher Obergericht hat der beschuldigte 21-Jährige am Montag jegliche Aussage zu den ihm vorgeworfenen Taten von Ende Februar 2020 verweigert. Er soll damals auf dem Zürcher Strichplatz eine Polizistin angefahren und weitere Personen gefährdet haben.
Publiziert: 22.05.2023 um 10:26 Uhr
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Aktualisiert: 23.05.2023 um 10:37 Uhr
Ein junger Mann soll auf dem Zürcher Strichplatz eine Polizistin angefahren und mitgeschleift haben: Vor dem Zürcher Obergericht verweigerte er am Montag die Aussage. (Archivbild)
Foto: STEFFEN SCHMIDT

Wie schon vor dem Bezirksgericht Zürich im Januar 2022 forderte der Staatsanwalt eine Verurteilung wegen versuchten Mordes und anderer Delikte. Der mehrfach wegen Verkehrsdelikten vorbestrafte junge Schweizer sei zu 16 Jahren Freiheitsentzug und einer Busse von 4000 Franken zu verurteilen. Er hab den Tod der Polizistin in Kauf genommen: «Es kümmerte ihn schlicht nicht.»

Laut Verteidiger kann von versuchtem Mord allerdings keine Rede sein. Sein Klient habe sich aber der mehrfachen Gefährdung des Lebens und der fahrlässigen scheren Körperverletzung schuldig gemacht. Zu bestrafen sei er mit sechs Jahren Freiheitsentzug und einer Busse von 2000 Franken.

(SDA)

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