Darum gehts
- Vermögensdelikte im Kanton Zürich auf höchstem Stand seit 2013
- Einbruchsdiebstähle und Betrugsdelikte nahmen zu
- 21 Einsätze täglich wegen häuslicher Gewalt
Im Kanton Zürich sind die Vermögensdelikte mit 73'000 Fällen im letzten Jahr auf den höchsten Stand seit 2013 gestiegen. Vor allem Einbruchsdiebstähle und Betrugsdelikte nahmen zu.
Ein Rückgang um 20 Prozent war hingegen bei den Diebstählen aus Autos zu verzeichnen, wie die Kantonspolizei Zürich am Montag mitteilte. Gezielte polizeiliche Massnahmen hätten dazu geführt.
Schweizer begehen weniger Delikte
Einen Anstieg um drei Prozent vermeldet die Kantonspolizei bei den Gewaltdelikten. Wegen häuslicher Gewalt oder «familiärer Differenzen» mussten Polizistinnen und Polizisten im letzten Jahr 21 mal pro Tag ausrücken.
Die Zunahme an Delikten verlaufe parallel zum Bevölkerungswachstum, schreibt die Polizei. Allerdings geht die Zahl der Taten bei der schweizerischen und ausländischen Wohnbevölkerung zurück. Im Asylbereich und bei den «übrigen Ausländern» stieg die Zahl der Delikte hingegen um über drei Prozent.