Schlägt der Feuerteufel jetzt jede Nacht zu?
Sargans in Angst

Die Brandserie von Sargans SG geht weiter. In der Nacht auf Dienstag brannte eine Scheune, bereits zum zweiten Mal. In der Gemeinde geht die Angst um.
Publiziert: 08.11.2016 um 21:20 Uhr
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Aktualisiert: 07.10.2018 um 14:40 Uhr
Treibt ein Feuerteufel in Sargans sein Unwesen?
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Brandserie:Treibt ein Feuerteufel in Sargans sein Unwesen?
Ramona De Cesaris und Michael Sahli

Die Brandserie in Sargans SG wird immer unheimlicher. In der Nacht auf Dienstag loderten schon wieder Flammen in den Nachthimmel. Diesmal hat es einen Schuppen an der Rheinstrasse erwischt – bereits zum zweiten Mal!

45 Feuerwehrleute standen im Einsatz, der Sachschaden ist enorm. Erst Ende August hat der Schuppen schon einmal gebrannt.

Es ist bereits der sechste Brand innert vier Monaten. Vier Brände brachen gar in der gleichen Strasse aus. Für die Anwohner ist damit klar: Ein Feuerteufel treibt sein Unwesen!

Hat der Feuerteufel von Sargans schon wieder zugeschlagen? In  der Nacht auf Dienstag brannte ein Schuppen – bereits zum zweiten Mal.
Foto: KAPO SG

Berufszauberer Karlheinz Rinner (53), Besitzer des Schuppens, ist am Boden zerstört. «Alle meine Zaubergegenstände sind kaputt. Die sind alle selber hergestellt!» Und weiter: «Ich habe einen richtigen Hass auf diese Person.»

Die Nachbarn leben in Angst

Direkt gegenüber wohnt Agnes Eberle (85). Auch die alte Dame hat Angst: «Nachts habe ich schlimme Träume», sagt sie zu BLICK. Für die Anwohnerin ist klar: Ein Feuerteufel geht um.

«Alles war nass. Und es brennt ja nicht einfach so. Ich hoffe, der Feuerteufel wird geschnappt», sagt Eberle.

«Wir alle haben ein seltsames Gefühl im Magen»

In der Gemeinde kursieren diverse Gerüchte. Besonders hartnäckig hält sich die Theorie, beim Feuerteufel könnte es sich um einen Feuerwehrmann handeln. Für Thomas Bärtsch, Kommandant der Feuerwehr Pizol, ist das unmöglich. «Ich lege meine Hand ins Feuer, dass der Brandstifter kein Feuerwehrmann ist.»

Beim Ausbruch eines Brandes am Samstag in der St. Gallerstrasse habe gerade eine Übung stattgefunden. «Wir waren alle dort», sagt Bärtsch.

Die Feuerwehrleute dürften in den kommenden Nächten nur schlecht schlafen: «Wir haben ein ganz seltsames Gefühl im Magen.»

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