Beschafft werden rund 500 neue Automaten, wie Milan Sedlacek, Leiter Verkehr der Basler Verkehrs-Betriebe (BVB), am Dienstag vor den Medien sagte. Die heutigen Geräte hätten nach 20 Jahren Betrieb das Ende ihrer Lebensdauer erreicht. Auch sei der Unterhalt schwierig zu gewährleisten, da diverse Ersatzteile gar nicht mehr erhältlich seien.
Die neuen Automaten werden kein Bargeld mehr annehmen. Fahrgästen, die weiterhin bar bezahlen wollen, soll eine sich im Aufbau befindende Prepaid-Bezahlkarte angeboten werden. Die Inbetriebnahme der neuen Geräte ist für 2027 vorgesehen.
Abfahrtszeiten auf Geräten
Auch Entwertungskarten werden an den neuen Automaten nicht mehr abgestempelt werden können. Eine Nachfolgelösung ist vorgesehen. Eine Möglichkeit könnte sein, dass künftige Entwerterkarten einen QR-Code aufgedruckt haben, welche dann an den Billettautomaten gehalten werden, wie es hiess.
Ziel sei es, die neuen Automaten mit dem technischen Fortschritt auszustatten. So sollen die Abfahrtszeiten angezeigt werden auf den Geräten. Zudem soll es möglich sein, auch Tickets bis beispielsweise nach Luzern zu lösen, wie es weiter hiess.
15 Millionen Franken für Automaten
Vorgesehen ist, dass die neuen Automaten am bisherigen Standort aufgestellt werden. Künftig wird es aber Dutzende weniger geben: So wird der Bestand in Basel-Stadt von derzeit 382 auf 339 abnehmen, wie Regula Utzinger, Leiterin Markt BVB, sagte. Auf dem Aeschenplatz wird es beispielsweise künftig nur noch vier statt acht Geräte geben. Im Baselbiet wird es hingegen statt 49 neu 53 Automaten geben.
Die Beschaffungskosten für die neuen Automaten belaufen sich auf 15 Millionen Franken - 50 Prozent weniger als bei der letzten Beschaffung. Da die neuen Billettautomaten kein Bargeld annehmen werden, wird es günstiger.
Den Lead für die Anschaffung haben die BVB mit etwa 11,5 Millionen Franken. Beteiligt sind auch die Baselland Transport AG mit 2,5 Millionen Franken und die Autobus AG, die Stadtwerke Weil am Rhein, die Gemeinde Grenzach Wyhlen, Saint-Louis Agglomération mit gemeinsam 1 Million Franken.