«Noch aufmerksamer»
Zeitumstellung erhöht Gefahr von Unfällen mit Wildtieren

Wildtiere achten weder auf den Verkehr noch auf die Zeitumstellung der Menschen. Angesichts der Umstellung auf die Sommerzeit von 30. März warnt der Schweizer Tierschutz vor Kollisionen mit Reh, Dachs und anderen Wildtieren.
Publiziert: 27.03.2024 um 10:07 Uhr
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Aktualisiert: 07.03.2025 um 08:50 Uhr
Ab Montag sind Automobilisten teils wieder in der Dunkelheit unterwegs. Um Kollisionen mit Wildtieren zu verhindern, sollten Autofahrerinnen und Autofahrer ihr Fahrzeug noch aufmerksamer lenken, schreibt der Schweizer Tierschutz in einer Mitteilung. (Symbolbild)
Foto: EDI ENGELER

Darum gehts

  • Autofahrer sollten in der morgendlichen Dunkelheit langsamer und aufmerksamer fahren
  • Aktuelle Paarungszeit erhöht Risiko von Wildunfällen
  • Polizei informieren bei Zusammenstössen mit Wildtieren
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Das Risiko von Kollisionen sei höher, weil ab Montagmorgen wieder mehr Menschen in der Dunkelheit mit ihren Autos unterwegs seien, wie der Schweizer Tierschutz (STS) in einer Mitteilung von Mittwoch schreibt. Die Autofahrerinnen und Autofahrer sollten entsprechend das Tempo drosseln und auf dem Weg zur Arbeit «noch aufmerksamer» fahren. 

Neben dem stärkeren Verkehr in der morgendlichen Dämmerstunde sei auch die aktuelle Paarungszeit eine Herausforderung. Weil sich etwa Dachs und Iltis auf die Fortpflanzung konzentrierten, würden sie noch weniger auf den Verkehr achten. Automobilistinnen und -Mobilisten sollten daher auch den rechten Fahrbahnrand besonders im Auge behalten, besonders auch abends, in der Dämmerung.

Sollte es trotz aller Vorsicht zu einem Zusammenstoss mit einem Wildtier kommen, muss die Polizei informiert werden. Einem verletzten Tier solle man auf keinen Fall zu nahe kommen, schreibt der STS, da die Tiere dadurch verängstigt werden könnten und ihre Verletzungen bei Flucht- oder Abwehrversuchen verschlimmert werden könnten. Tote Tiere sollten an den Hinterbeinen an den Fahrbahnrand gezogen werden.

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