Zwei Sandro Bachmanns, beide wollen mit der Swiss von Zürich nach London fliegen, einer um 15:30 Uhr, der andere knapp zwei Stunden später. Am Flughafen Zürich sorgte dieser Umstand vor Kurzem für reichlich Verwirrung, wie die «Schweiz am Wochenende» berichtet.
Als der erste Sandro Bachmann nämlich mit seinem Flugticket durch die Sicherheitsschleuse gehen wollte, leuchtete das Lämpchen rot auf. Verwirrt wandte er sich an das Personal. Die diensthabende Dame überprüfte Boardkarte und ID – liess ihn dann passieren.
Namensvetter sass im falschen Flieger
Am Gate dann die nächste Hürde. Sandro Bachmann möchte in den Flieger einsteigen, das Bodenpersonal verwehrt ihm den Zugang. Denn: Der Computer zeigt an, dass er bereits in der Maschine sitzt.
Der Passagier kann es kaum glauben. Auch das Personal ist zunächst verwirrt, lässt sich seine Buchungsdetails zeigen. Die Abflugzeit rückt näher, Bachmann wird nervös.
Schliesslich lässt man ihn doch einsteigen. Im Fingerdock kommt ihm ein grinsender Mann entgegen, wünscht ihm eine gute Reise. Der Mann ist sein Namensvetter, Sandro Bachmann – er sass im falschen Flieger.
Swiss: «Ein absoluter Ausnahmefall»
Offenbar wurde dem zweiten Sandro Bachmann am Check-in die falsche Boardkarte ausgedruckt. Das Personal hatte wohl nur auf Namen und Flugziel, nicht Geburtsdatum oder genaue Uhrzeit geachtet.
Laut Swiss ist das Namensdurcheinander ein «absoluter Einzelfall». Und am Ende ging ja alles glimpflich aus: Der erste Sandro Bachmann erreichte gerade noch seinen Flug, sein Namensvetter flog planmässig zwei Stunden später nach London. (hah)