Die Basler Regierung befürwortet im Hinblick auf die gemeinsamen Grenzen mit den EU-Ländern Frankreich und Deutschland die Initiative «Zämme in Europa». (Archivbild)
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SDASchweizerische Depeschenagentur
Unter anderem argumentiert die Regierung mit der Lage Basels im Dreiländereck, mit seiner Rolle als Exportmotor, dem Bildungs- und Forschungsstandort und mit der Bedeutung der offenen Grenzen für den Kanton.
Angesichts der über 34'000 Grenzgängerinnen und Grenzgänger mit Arbeit in Basel-Stadt würde eine Wiedereinführung von systematischen Personenkontrollen den Verkehr in der Region zum Erliegen bringen, schreibt die Regierung.
Die Initiative will in der Kantonsverfassung festschreiben, dass sich der Kanton nach dem gescheiterten Rahmenabkommen von 2021 für gute und stabile Beziehungen der Schweiz mit der EU und den Nachbarländern einsetzt. Die Basler Sektion der Europäischen Bewegung Schweiz reichte die Initiative im April 2024 ein.