Der Anblick des Hauseingangs ist für Alexandra Weber noch immer ein Schock. Jahrelang hatten sie dort ihre beiden Löwen-Statuen King und Kong begrüsst. Doch nun sind die Bronze-Figuren weg.
Passiert ist es vergangene Woche in der Nacht vom Mittwoch auf den Donnerstag. Weber sagt gegenüber BLICK: «Ich war Zuhause, als ich am späten Abend von draussen ein Rumpeln vernahm. Ich dachte mir aber nichts weiter dabei.»
Je rund 100 Kilo schwer
Ein Fehler, wie ihr am nächsten Morgen klar werden sollte. «Als ich aus dem Haus kam, bemerkte ich sofort, dass King und Kong fehlten.»
Alexandra Weber ist vor einigen Jahren aus dem Kanton Aargau ins süddeutsche Rickenbach gezogen. Die beiden je rund 100 Kilo schweren Statuen hätten sie stets begleitet und machten auch den Weg unmittelbar hinter die Grenze mit. Für Weber bricht darum eine kleine Welt zusammen. «Ohne sie fehlt etwas im Leben», sagt die 54-Jährige.
«Für mich sind die Statuen mehr wert»
Den Diebstahl hat Weber bereits angezeigt, wie die Polizei von Bad Säckingen (D) gegenüber BLICK bestätigt.
Sie will jetzt selber den Druck auf die mutmasslichen Täter erhöhen. «Ich biete einen stattlichen Finderlohn für die Person, die mir meine beiden Löwen wieder zurückbringt.» Konkret sei Weber bereit, ein Jahr lang jeden Monat 3000 Franken zu bezahlen – insgesamt also 36'000 Franken! «Die Statuen sind mir mehr wert als dieser Geldbetrag», erklärt Weber.
Ob sich die Bronze-Statuen mit diesem Aufruf wiederfinden lassen, wird sich zeigen. Alexandra Weber hat die Hoffnung jedenfalls nicht aufgegeben, dass sie in ihrem Hauseingang bald wieder von King und Kong begrüsst wird. (cat)