Laut Umweltschützern
«Schockierende» Korallenbleiche vor Westküste Australiens

Vor der Westküste Australiens ist laut Umweltschützern eine «schockierende» Korallenbleiche zu beobachten. Eine monatelange Hitzewelle habe das weitläufige Ningaloo-Riff regelrecht «gekocht», erklärte Kate Quigley von der Minderoo Foundation am Mittwoch.
Publiziert: 26.03.2025 um 13:07 Uhr
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Aktualisiert: 27.03.2025 um 10:06 Uhr
Zur Korallenbleiche kommt es bei steigenden Wassertemperaturen. (Archivbild)
Foto: WWF/BIOPIXEL HANDOUT
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SDASchweizerische Depeschenagentur

Das Ningaloo-Riff ist Teil eines zum Weltnaturerbe gehörenden Meeresparks. Letzterer ist eigentlich für seine leuchtenden Korallen bekannt.

Zwar sei das genaue Ausmass der Schäden von den Umweltbehörden noch nicht festgestellt worden, sagte Meereswissenschaftlerin Quigley. Es könnte sich aber um die schlimmste Massenbleiche in der Region seit Jahren handeln.

«Die warmen Ozeane haben die Korallen dieses Jahr richtiggehend gekocht», sagte die Wissenschaftlerin der Nachrichtenagentur AFP. «Es wäre nicht verkehrt, das Wort ‹beispiellos› zu benutzen.»

Zur Korallenbleiche kommt es bei steigenden Wassertemperaturen. Die Korallen stossen dann auf ihnen lebende mikroskopisch kleine Algen ab, um zu überleben. Bleiben die Wassertemperaturen hoch, werden die Korallen weiss und sterben.

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