Bis Ende 2025
Zivilschutzanlage Niederscherli bleibt vorerst Asylunterkunft

Der Bund kann die Zivilschutzanlage in Niederscherli weiterhin als Asylunterkunft nutzen. Die Gemeinde Köniz ist gemäss Mitteilung vom Donnerstag einverstanden, dass die temporäre Nutzung bis Ende 2025 verlängert wird.
Publiziert: 06.02.2025 um 10:26 Uhr
Die Zivilschutzanlage Niederscherli dient weiterhin als temporäre Asylunterkunft mit bis zu 150 Plätzen. (Symbolbild)
Foto: SALVATORE DI NOLFI
sda-logo_g.jpeg
SDASchweizerische Depeschenagentur

Bisher war sie bis Ende März 2025 befristet. Doch das Staatssekretariat für Migration rechnet angesichts des Kriegsverlaufs in der Ukraine auch in nächster Zeit mit monatlich rund 1000 bis 2000 Anträgen von Schutzsuchenden aus der Ukraine.

Die Notunterkunft (NUK) Niederscherli wird seit September 2024 als Bundesasylzentrum genutzt. Bis zu 150 ukrainische Schutzsuchende können hier untergebracht werden.

Der Betrieb in Niederscherli habe sich gut eingespielt, teilte die Gemeinde Köniz am Donnerstag mit. Die Zusammenarbeit der involvierten Behörden und Organisationen laufe problemlos und negative Rückmeldungen aus der Bevölkerung gebe es nicht.

Fehler gefunden? Jetzt melden
Was sagst du dazu?