Wie gehts weiter am Leutschenbach?
Das SRF setzt seinen Sparkurs und Programmänderungen unter dem Motto «SRF 4.0» fort. Nach der Einstellung beliebter Formate wie «G&G» und «Zivadiliring» stellt sich Direktorin Nathalie Wappler im Publikumsformat «Hallo SRF» auf Radio SRF 1 den Fragen von Zuschauerinnen und Zuschauern sowie Hörerinnen und Hörern.
Die Sendung ist fertig
Viel Neues konnten die Hörerinnen und Hörer, die sich ins Publikumsformat «Hallo SRF» eingeschaltet haben, Nathalie Wappler nicht entlocken. Der Tenor: Der Shift hin zu einem jüngeren Nutzermarkt sei unumgänglich, ausserdem trage man der Teuerung Rechnung. Und: Recht machen könne man es halt nie allen, wenn es um die Einsparungen gewisser Formate gehe. Vielen Dank fürs Mitlesen!
«Die SVP will ein Stück vom Kuchen!»
Wappler erklärt die Aussage eines Hörers, dass SRF keinen Wahlkampf gegen die 200-Franken-Initiative, die von der SVP ausgeht, machen könne. Sie würde allerdings das Budget von SRF halbieren. Auf die SRG kämen beispielsweise jetzt noch Einsparungen von 125 Millionen Franken zu.
«Wieso setzt man einen Erfolgspodcast wie Zivadiliring ab?»
«Manchmal hört man das, was am lautesten erzählt wird», geht Wappler noch einmal auf die Absetzung von «Zivadiliring» ein. Die Verträge seien ausgelaufen, man habe den Macherinnen im Januar noch einmal ein Angebot gemacht.
«Gebührenbeitrag ist Solidarität mit allen»
Dass das SRF-Programm nicht alle goutieren, ist Nathalie Wappler klar. Wichtig sei aber, dass man «mit 92 Rappen pro Tag» zu einem SRF für alle beitrage.
«Ich kaufe ein Produkt und weiss nicht, was ich dafür bekomme»
Ein Hörer merkt an, dass es zu wenig Instrumental-Musik am Radio gebe, er bezahle ein Angebot, das ihm nicht gefalle. «Es gibt verschiedene Vorstellungen davon», was man behalten und was man ausbauen könne. «Es interessiert die Leute aber offenbar, was wir machen», resümiert Wappler.
«Warum hat man das Publikum nicht in die Kürzungen einbezogen?»
«Wir beziehen das Publikum ein», so Wappler auf den Einwand einer Hörerin, dass Formats-Absetzungen «demokratisch entschieden werden sollten». Und weiter: «Wir stützen uns bei den Daten und Auswertungen auf die Reaktionen aus dem Publikum.»
Spart man an der vertieften Recherche?
Dass bei SRF in der Wissenschaftsredaktion gespart wird, stösst grossen Teilen des Publikums sauer auf. «Wir haben mit 20 Vollzeitstellen immer noch die grösste Wissenschaftsredaktion der Schweiz. Wir wollen ihre Beiträge vermehrt dort haben, wo sie die Leute auch erreichen.»
Wappler verteidigt erneut die Auslands-Reportagen
Eine Hörerin findet das Format «Zwei Reisen» «billig». Solche Formate seien «günstig produziert», erklärt Nathalie Wappler.
Jetzt meldet sich ein ehemaliger SRF-Moderator
Ex-Reggae-Special-Moderator Lukie Wyniger schreibt an die Social-Media-Abteilung. Auch er bemängelt die Löhne in der Teppichetage.
«In der Teppichetage sollte man sparen!»
Ein Hörer ist der Meinung, dass man in den oberen Stockwerken auf Gehalt verzichten könnte. Wappler führt aus, dass die Verwaltungskosten bei nur sechs Prozent lägen – das sei im Vergleich relativ wenig.
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