«Motel»-Star Silvia Jost über den grössten TV-Aufreger von 1985
«Der Busen-Blitzer hat mir nichts gebracht!»

Mit ihrem ungewollten Busenblitzer in der Serie «Motel» vor 28 Jahren wurde Silvia Jost (67) über Nacht zum Fernsehstar.
Publiziert: 12.10.2012 um 00:00 Uhr
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Aktualisiert: 28.09.2018 um 18:33 Uhr
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Silvia Jost 1984: Im Bett mit Jörg Schneider in «Motel».
Foto: SRF
Von Tom Wyss

Sie sorgte vor 28 Jahren für einen der grössten Aufreger der Schweizer TV-Geschichte: In einer Bettszene mit Jörg Schneider (77) und einem ungewollten Busenblitzer in der Serie «Motel» wurde Silvia Jost (67) als Gouvernante Erika Brunner über Nacht zum Fernsehstar. «Ex­trem, was damals los war», erinnert sich Silvia Jost gegenüber BLICK. «Ich war zu diesem Zeitpunkt schon zwanzig Jahre im Beruf, aber erst durch das ‹Motel› wurde ich plötzlich im ganzen Land bekannt.»

Morgen Samstag blickt das Schweizer Fernsehen in der ­Sendung «Gipfelstürmer» (SF 1, 20.05 Uhr) nochmals auf diesen TV-Moment zurück, der fast eine Million Zuschauer vor den Bildschirm lockte und wochenlang für Gesprächsstoff sorgte. «Ich konnte es fast nicht fassen, dass es damals so einen Aufschrei gab, nur weil mir im Bett kurz etwas verrutschte», schmunzelt Jost. Die Szene hätte eher witzig sein sollen. «Wir haben überhaupt viel gelacht auf dem Set. Wir waren wie eine Familie.» Fast ein ganzes Jahr lang hätten die «Motel»-Dreharbeiten in Egerkingen SO gedauert.

Das Theater ist ihre Leidenschaft

Trotz ihrer plötzlichen Bekanntheit habe ihr die Serie für eine weitere TV-Karriere eigentlich nichts gebracht, so die Bernerin. Nach «Motel» hatte sie bloss noch eine Handvoll Filmauftritte, beispielsweise 2001 im Kino-Hit «Das Fähnlein der sieben Aufrechten». Heute spielt Jost vorwiegend Theater. «Meine Passion ist die Bühne, von Kindsbeinen an.»

Heute Freitag etwa feiert Jost in Chur Premiere mit «Studentenkapelle», ein Stück mit einem Seniorenorchester und zwei Schauspielerinnen, die singend auf ihr Leben zurückblicken. Auch mit ihrem 15 Jahre jüngeren Mann, dem Autor, Schauspieler und Regisseur Andreas Berger (52), steht sie regelmässig auf der Bühne. «Wir lernten uns 1988 am Theater kennen und arbeiten seither oft zusammen, unter anderem in einem Loriot-Stück.» Das Ehepaar plant nun sogar das erste gemeinsame Projekt mit Tochter Mirjam (22), die in Bern Theaterwissenschaften studiert. «Als ganze Familie auf der Bühne stehen wollten wir schon lange mal.»

So spät noch Mutter zu werden, wie sie es tat, sei ein «Geschenk des Himmels gewesen», sagt sie. Zu alt habe sie sich nie gefühlt. «Im Leben lässt sich nun mal nicht vieles planen», so Jost. Dasselbe gilt auch für TV-Momente, die unerwartet Geschichte schreiben.

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