Die «Glückspost» hat gewählt: Nach den Kriterien Charme, Persönlichkeit, Talent und Ausstrahlung hat die Redaktion die hundert schönsten Schweizer des Jahres gekürt. Kunstturnerin und Olympionikin Giulia Steingruber (22) schaffte es vom letztjährigen Platz 15 an die Spitze der Liste und trägt damit den Titel der offiziell schönsten Frau der Schweiz 2016. Platz zwei belegt «DGST»-Moderatorin und Strahlefrau Viola Tami (35), gefolgt von Skirennfahrerin Lara Gut (25) auf Platz drei.
«Mir ist bewusst, dass ich keine Modellathletin bin»
Besonders freuen dürfte sich Heidi Diethelm Gerber (47): Die Thurgauer Schützin holte in Rio eine Bronzemedaille und landete als Neueinsteigerin auf Platz 21 der Liste. Damit liegt sie gar vor Christa Rigozzi (33, Platz 24). Nach ihrem Olympia-Triumph sprach Diethelm Gerber in der «Aargauer Zeitung» über ihr Aussehen, ihr Alter – und darüber, dass sie gern anders rüberkommen würde. «Mir ist bewusst, dass ich keine Modellathletin bin», so die Olympia-Heldin. «Trotzdem ist das nicht immer einfach für mich. Ich musste lernen, mich so zu akzeptieren, wie ich bin.»
Sie erklärte weiter: «Ich habe ein Zeitfenster, um meine sportlichen Ziele zu erreichen. Ich darf mir aber keine Gedanken über Aussehen und Alter machen.» Es sei nicht immer einfach für sie, in der Öffentlichkeit als Sportlerin wahrgenommen zu werden: «Es gab Phasen, in denen ich Mühe hatte, zu akzeptieren, nicht dem Bild einer typischen Sportlerin zu entsprechen. Noch heute schlucke ich schon mal leer, wenn ich wie im olympischen Dorf die jungen Modellathletinnen sehe.» Umso schöner, dass sie es nun auf die Liste der schönsten Schweizerinnen schaffte!
Zu den Absteigern gehört Schlagersängerin Monique (39), die im vergangenen Jahr Platz eins belegte: Sie rutschte auf den elften Platz ab. SRF-Frau Anna Maier (39), im letzten Jahr auf Platz zwei, ist nun die Nummer 17, während Moderatorin Kiki Maeder (35) von Platz drei auf Platz fünf rutschte.
Gölä überholt Janosch
Yann Sommer (28) wird als offiziell schönster Mann der Schweiz von Alpentainer Marc Trauffer (37) abgelöst. Er belegte im vergangenen Jahr noch Platz 15. SRF-Moderator Arthur Honegger (35) schaffte es als Neueinsteiger gleich auf den zweiten Platz, Roger Federer (35) belegt nach wie vor Platz drei. Überraschend: Büezer-Rocker Gölä (48) liegt mit Rang 32 glatt zwei Plätze vor Bachelor und Frauenschwarm Janosch Nietlispach (28). (kad)
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