Sie will keine Ratschläge, das macht Influencerin Anja Zeidler (28) grad am Anfang ihrer langen Instagram-Botschaft klar. Die Unternehmerin hat grad grosse Probleme mit dem neuen Familienhund Mičo.
Im März adoptierte sie mit ihrem Freund Milan Anicic (26) den English-Setter-Welpen aus Banja Luka in Bosnien und Herzegowina, der Heimat Anicic'. Damals sagte sie noch guten Mutes zur Schweizer Illustrierten: «Ich musste mir eingestehen, dass ein Hund aus einem Labor ein traumatisierter Hund ist, der sehr viel von uns gefordert hätte.»
«Reisst alles auseinander»
Der ursprüngliche Plan Zeidlers war einen Hund aus einem Tierversuchslabor zu adoptieren. Dann wurde es aber doch Strassenhund Mičo und der macht seiner Besitzerin Probleme.
Auf Instagram schreibt sie, dass der Junghund alles in sich verschlinge, auch Sachen, die nicht essbar seien. Und: «Er steht mit allen Vieren auf dem Tisch, reisst alles auseinander.»
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«Jetzt leiden meine anderen Tiere»
Ihre geliebten Katzen liessen sich in der Wohnung schon gar nicht mehr blicken. «Da frage ich mich schon: Ist das fair. War es wirklich die richtige Entscheidung. Jetzt leiden meine anderen Tiere.»
Wer wohl auch leidet, ist Zeidlers zweijährige Tochter. «Auch Jela wird immer wieder überrannt von ihm, auch schon gebissen.» Ausserdem sei Mičo dem Nachbarsmädchen (10) zweimal ins Gesicht gesprungen, schreibt Zeidler.
«Mutet euch nicht zu viel zu»
Aufgeben will sie dennoch nicht, obwohl: «Ich investiere enorm viel in Mičo, und doch habe ich das Gefühl, ich kann ihm nicht 100 Prozent gerecht werden.» Der Gedanke, dass ihr Hund an einem anderen Ort, ohne Kinder und Katzen, wie Zeidler schreibt, besser aufgehoben wäre, breche ihr das Herz. Darum appelliert sie an ihre Followerinnen und Follower: «Wenn ihr überlegt, euch einen Hund zuzulegen, mutet euch nicht zu viel zu!» (grb)