Überall bunte Fahnen! «Heute tanzen wir alle auf dem Regenbogen», jubelt TV-Star Sven Epiney (46). «Wir feiern, dass wir alle gleich sind», ergänzt sein Freund Michael Graber (25) und stürzt sich mit Epiney ins Getümmel der rund 24 000 Besucherinnen und Besucher des Zurich Pride Festivals. «Die Stimmung ist bombastisch», schwärmt Reto Hanselmann (37).
Für den Zürcher It-Boy war die gestrige Teilnahme am Umzug der Schwulen-, Lesben-, Bisexuellenund Transgender-Community (LGBT) eine Premiere. «Ich bin um diese Jahreszeit meistens auf Ibiza», erklärt er. «Same Love – Same Rights»: So lautete das Motto des diesjährigen Festivals, das sich die Gleichstellung für alle auf die Regenbogenfahnen geschrieben hat.
«Wir wollen mit den genau gleichen Rechten und Pflichten heiraten können», hiess es auf Plakaten. Schrille Drag-Queens, bärtige Muskelprotze, aber auch viele Familien nahmen am Umzug durch die Innenstadt teil. «Wenn man liebt, sollte man von ganzem Herzen lieben. Egal, welches Geschlecht», so Ex-Bachelor Janosch Nietlispach (29).
Interview: Michel Imhof
Vor knapp einem Monat gewann Netta Barzilai (25) mit ihrem Song «Toy» den Eurovision Song Contest (ESC). Gestern war sie der Star am Zurich Pride Festival. Die ESCHeldin outet sich im Interview mit SonntagsBlick als grosser Zürich-Fan.
Wie gefällt Ihnen Zürich?
Netta Barzilai: Ich bin begeistert. In Israel denken wir nur an Schokolade, Uhren, Käse und Berge, wenn wir von der Schweiz reden. Dass hier nun so eine urbane, offene Stimmung herrscht, finde ich super. Es ist ähnlich wie in Tel Aviv.
Was haben Sie bisher besucht?
Die Altstadt, den Platzspitzpark, den See und die Bahnhofstrasse. Dort habe ich überteuerte Kleider anprobiert, die ich mir nie leisten könnte. Und wir haben Fondue gegessen! Das war so lecker, ich konnte fast nicht aufhören, das Brot in den Käse zu tunken.
Warum treten Sie am Zurich Pride Festival auf?
Heutzutage sind viele Menschen unglücklich, wenn sie in den Spiegel schauen. Wir haben viel zu wenig Zeit auf diesem Planeten, darum ist es wichtig, Spass zu haben. Das ist nicht nur gut für sich selbst, sondern auch fürs Umfeld. Liebe, akzeptiere und feiere dich selbst, lautet mein Motto.
Das Thema der Zurich Pride 2018 ist «Same Love – Same Rights». Sollen gleichgeschlechtliche Paare Kinder adoptieren dürfen?
Letzte Woche feierten wir in Tel Aviv das Pride-Festival und wir stellen uns dieselben Fragen. Mein Make-up-Verantwortlicher und sein Partner haben ein Kind, und ich finde es krass, wie viel schwieriger es für sie war, eine Familie zu gründen – auch finanziell. Ich kann ja einfach heiraten und schwanger werden, bei ihnen geht das nicht. Ich wünsche mir die absolute Gleichstellung, weil die Liebe zwischen zwei Menschen immer gleichwertig ist.
Interview: Michel Imhof
Vor knapp einem Monat gewann Netta Barzilai (25) mit ihrem Song «Toy» den Eurovision Song Contest (ESC). Gestern war sie der Star am Zurich Pride Festival. Die ESCHeldin outet sich im Interview mit SonntagsBlick als grosser Zürich-Fan.
Wie gefällt Ihnen Zürich?
Netta Barzilai: Ich bin begeistert. In Israel denken wir nur an Schokolade, Uhren, Käse und Berge, wenn wir von der Schweiz reden. Dass hier nun so eine urbane, offene Stimmung herrscht, finde ich super. Es ist ähnlich wie in Tel Aviv.
Was haben Sie bisher besucht?
Die Altstadt, den Platzspitzpark, den See und die Bahnhofstrasse. Dort habe ich überteuerte Kleider anprobiert, die ich mir nie leisten könnte. Und wir haben Fondue gegessen! Das war so lecker, ich konnte fast nicht aufhören, das Brot in den Käse zu tunken.
Warum treten Sie am Zurich Pride Festival auf?
Heutzutage sind viele Menschen unglücklich, wenn sie in den Spiegel schauen. Wir haben viel zu wenig Zeit auf diesem Planeten, darum ist es wichtig, Spass zu haben. Das ist nicht nur gut für sich selbst, sondern auch fürs Umfeld. Liebe, akzeptiere und feiere dich selbst, lautet mein Motto.
Das Thema der Zurich Pride 2018 ist «Same Love – Same Rights». Sollen gleichgeschlechtliche Paare Kinder adoptieren dürfen?
Letzte Woche feierten wir in Tel Aviv das Pride-Festival und wir stellen uns dieselben Fragen. Mein Make-up-Verantwortlicher und sein Partner haben ein Kind, und ich finde es krass, wie viel schwieriger es für sie war, eine Familie zu gründen – auch finanziell. Ich kann ja einfach heiraten und schwanger werden, bei ihnen geht das nicht. Ich wünsche mir die absolute Gleichstellung, weil die Liebe zwischen zwei Menschen immer gleichwertig ist.