Die High-Fashion-Party Icon des Mode-Magazins «Harper's Bazaar» endete für Cardi B (25) alles andere als glamourös. Mit einer dicken Beule am Kopf, einer versteinerten Miene und ohne Schuhe musste sie sich Samstagabend am Hintereingang einen Weg durch die Fotografen bahnen und dürfte das Blitzlichtgewitter in diesem Moment alles andere als genossen haben.
Die peinliche Situation war eine Folge von einem eskalierten Streit mit ihrer Rapper-Kollegin – oder eher Konkurrentin – Nicki Minaj (35). Wie ein Augenzeuge «TMZ» erzählt, sei Cardi B «aggressiv» auf Minajs Entourage zugegangen und konnte nur von deren Bodyguards davon abgehalten werden, sie zu attackieren. In einigen Videos ist zu sehen, wie die «I Like it»-Musikerin immer wieder schreit «Komm her, du Schlampe» – und anschliessend sogar versucht, einen Schuh auf Minaj zu werfen. Die Beule in ihrem Gesicht stamme von einem Ellbogen von einem der Bodyguards der Rapperin, den Cardi in dem Gerangel ins Gesicht bekommen haben soll.
Hat Minaj über Cardis Tochter gelästert?
Die Newcomerin meldete sich anschliessend auf Instagram zu Wort. Der Grund für die Eskalation sei gewesen, dass Minaj über ihr frischgeborenes Baby Kulture und ihre Qualitäten als Mutter gelästert haben soll. Schon länger brodelt es zwischen der Newcomerin Cardi und der Hip-Hop-Veteranin Minaj. Diese soll ihrer neuen Konkurrentin ihren Erfolg nicht gönnen.
Alles Quatsch, behauptet jedenfalls Minaj. In ihrem Podcast «Queen Radio» äusserte sie sich ausgiebig über den Zwischenfall und liess dabei kein gutes Haar an Cardi. «Es war beschämend und erniedrigend», erzählt die Rapperin. Sie habe niemals auch nur ein Wort über Kulture verloren: «Ich würde mich niemals über das Kind von jemandem äussern. Es ist so traurig, dass mir das jemand vorwirft. Sie wollen mich einfach immer zu einem Bösewicht machen. Doch wenn die Leute etwas richtig machen würden, müssten sie niemanden zu einem Feindbild machen.» Damit meint sie eindeutig ihre Konkurrentin, auch wenn sie deren Name nicht erwähnt.
Doch Minaj geht mit ihren Anschuldigungen noch weiter! «Sie hat ihre Karriere auf Mitleid und bezahltem Airplay aufgebaut», teilt sie aus. «Ich habe niemals in meinem ganzen Leben einem DJ Geld bezahlt, damit er meine Songs spielt.» Eine Aussprache zwischen den derzeit erfolgreichsten Rapperinnen der Welt dürfte im Moment also noch keine Option sein. (klm)
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