Eine Pool-Party mit zahlreichen Alligatoren, Kuschel-Einheiten mit einem ausgewachsenen Braunbären oder ein Spielenachmittag mit einer Gruppe Tiger – Mike Holston (24) scheint keine Angst zu kennen. Und mit seinen furchtlosen Tierbildern und -videos erreicht der US-Amerikaner inzwischen eine Million Zuschauer.
Auf Instagram verfolgen 2,7 Millionen Abonnenten den Alltag des wohl berühmtesten Zoowärters der Welt. «Ich will der Welt die Wildnis näherbringen, vom kleinsten bis zum gefährlichsten Tier», erklärt Holston auf der Lifestyle-Seite «Uproxx» seine Leidenschaft. Genau wie sein grosses Vorbild, «The Crocodile Hunter» Steve Irwin (†44), hat der 24-Jährige dabei keine Berührungsängste: «Ich will den Tieren so nahe kommen, wie es nur geht. Ich will sie halten, umarmen, berühren und küssen!»
«Solche Aktionen halten mich am Leben»
Seine Berühmtheit erreichte Holston, der sich auf der Social-Media-Seite «The real Tarzann» («Der echte Tarzann») nennt, in nur einem halben Jahr. Das hat er vor allem einem Video zu verdanken. In seinem ersten viralen Hit teilte er sich die Badewanne mit einer ausgewachsenen Anaconda!
«Anacondas sind zwar super gefährlich, aber das ist genau mein Ding! Solche Aktionen halten mich am Leben. Ich kann eine Verbindung mit einer Schlange eingehen, während andere Leute nicht einmal wagen, daran zu denken», kommentiert Holston seine verrückten Ideen.
Kritik in den Kommentaren
Doch mit seinen tatkräftigen Aktionen macht sich Holston nicht nur Fans. In seinen Kommentaren sind immer wieder Stimmen zu finden, die seine berührungsfreudige Art kritisieren. «Musst du wirklich jedes Tier so festhalten? Kannst du sie nicht einfach in Ruhe lassen?», heisst es da etwa. Oder: «Du lehrst Kinder, dass man einen Alligator einfach streicheln kann. Nicht cool!»
Der selbst ernannte Tarzan sieht es etwas anders: «Ich kümmere mich um diese Tiere und ich gebe mein Bestes, damit es ihnen gut geht. Ich zeige ihnen so einfach meine Liebe.» (klm)