Das sind seine grössten Film-Erfolge
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Gene Hackman ist tot:Das sind seine grössten Film-Erfolge

Gene Hackman ist tot
Seine Karriere, seine Filme, seine Erfolge

Mit 95 Jahren ist Schauspieler Gene Hackman gestorben. Über Jahrzente gehörte der Charakterdarsteller zur A-Liga Hollywoods. Blick zeigt seine wichtigsten Stationen im Überblick.
Publiziert: 27.02.2025 um 11:49 Uhr
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Aktualisiert: 27.02.2025 um 13:54 Uhr

Darum gehts

  • Oscar-Preisträger Gene Hackman ist mit 95 Jahren gestorben
  • Hackman schaffte erst mit 40 Jahren den Durchbruch in Hollywood
  • Er wirkte in über 80 Filmproduktionen mit und schrieb mehrere Romane
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
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Barbara LanzCo-Ressortleiterin People

Wenige Tage vor den Oscar-Verleihungen erschüttert eine Todesnachricht die Filmindustrie: Gene Hackman ist mit 95 Jahren gestorben. Hackman, geboren am 30. Januar 1930 in San Bernardino, Kalifornien, gewann im Laufe seiner langen Karriere zahlreiche Auszeichnungen, darunter zwei Academy Awards. Er spielte in fast 100 Film- und Fernsehproduktionen mit und schrieb mehrere Romane.

Für diese Werke gewann Hackman einen Oscar

1972: Bester Hauptdarsteller in «The French Connection – Brennpunkt Brooklyn» für seine Rolle als Detective Jimmy «Popeye» Doyle.

1993: Bester Nebendarsteller in «Unforgiven – Erbarmungslos» für seine Rolle als Sheriff «Little Bill» Daggett.

Gene Hackmann als «Little Bill» Daggett im Eastwood-Film «Unforgiven».
Foto: Getty Images

Hier gelang ihm der Durchbruch

Erst mit 40 Jahren schaffte es Gene Hackman, in Hollywood Fuss zu fassen. Während er zwischen 1960 und 1970 vor allem am New Yorker Broadway oder in Fernsehfilmen zu sehen war, katapultierte ihn der Kinofilm «The French Connection» in die A-Liga. Während drei Jahrzehnten gehörte von da an zu den bedeutendsten Charakterdarstellern im Geschäft.

Für seine Rolle als Jimmy «Popeye» Doyle in «The French Connection» erhielt Hackman einen Oscar.
Foto: Getty Images

Hackmans grösste Rollen

Nach seinem Oscar für «The French Connection» ging es steil bergauf. Er spielte 1975 im Neo-Noir-Film «Night Moves», gehörte mehrere Jahre zum Cast der «Superman»-Filme mit Christopher Reeve (Hackman spielte Supermans Kontrahent Lex Luthor) und wurde 1988 erneut für einen Oscar als Bester Hauptdarsteller nominiert für seine Rolle in «Mississippi Burning».

Die «Schnappt Shorty»-Crew: Rene Russo, Gene Hackman, Danny DeVito, John Travolta (v.l.).
Foto: imago images/Mary Evans

Weitere Meilensteine in seiner Karriere waren Rollen in den Grisham-Verfilmungen «Die Firma» und «Das Urteil» oder in Blockbustern wie «Staatsfeind Nr. 1», «The Birdcage» und «Schnappt Shorty».

Sein Abschied

2004 spielte Gene Hackman in seinem letzten Film, in der Komödie «Willkommen in Mooseport». Bis 2004 wirkte er in über 80 Filmproduktionen mit, danach gingen laut seinen Aussagen keine Anfragen für neue Rollen mehr ein. 2008 verkündete er, dass er nicht mehr als Schauspieler tätig sein wolle.

Das Leben abseits der Kamera

Gene Hackman schrieb neben seiner Arbeit als Schauspieler auch Bücher. Unter anderem veröffentlichte er die Romane «Wake of the Perdido», «Payback» oder «Morning Peak». Hackman war von 1956 bis 1986 mit Faye Maltese verheiratet.

Gene Hackman und seine Ehefrau Betsy Arakawa im März 2024.
Foto: DUKAS

Mit seiner zweiten Ehefrau Betsy Arakawa (†63) lebte er seit seinem Ruhestand in Santa Fee in New Mexico. Sie wurde am Mittwochnachmittag ebenfalls leblos an der Seite des toten Hackman gefunden.

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