An der Fasnacht in Schwyz, am «Güdelmontag», tauchen zwölf Gestalten in Ku-Klux-Klan-Kutten auf. Besammeln sich vor dem Rathaus, stehen dort im Kreis. Sie halten Fackeln in der Hand. Einige Fasnächtler stören sich daran, weisen sie weg. Später tauchen Bilder auf, wie die Rechtsextremen in einer Beiz in Brunnen SZ sitzen – einer macht den Hitlergruss.
Das rief die Polizei auf den Plan, die Ermittlungen aufgenommen hat. Der Chef Kommunikation der Kantonspolizei Schwyz, Florian Grossmann, sagt zu BLICK: «Wir haben bereits mit den ersten am Auftritt beteiligten Männern Einvernahmen gemacht. Bevor wir die Sache juristisch einordnen können, wollen wir aber alle befragt haben, die dabei gewesen waren.»
Grund: Es sei ein grosser Unterschied, wie sie sich im Kostüm des Ku-Klux-Klans verhalten haben. Grossmann: «Sind sie nur still marschiert, oder haben sie auch Parolen geschrien? Wir sind intensiv daran, auch das herauszufinden.»
Fahne mit Keltenkreuz
Unter den Kutten steckten Rechtsextreme, wie BLICK-Recherchen ergeben. Auf einem zweiten Bild steht die Gruppe im Eingangsbereich des Lokals stramm. Sie stellen sich hinter eine Fahne, die ein Keltenkreuz zeigt. Es ist ein Symbol der Neonaziszene, steht für die «Überlegenheit der weissen, nordischen Rasse».
Einer der Beteiligten ist ein Rechtsextremer, der in der lokalen Szene verkehrt. Auf seinem – mittlerweile gelöschten – Facebook-Profil postet er rassistische und menschenverachtende Karikaturen oder posiert im T-Shirt mit dem «Waffen SS»-Logo. Befreundet ist er mit Leuten aus der «Blood & Honour»-Szene, einem faschistischen Netzwerk mit Tausenden Mitgliedern.
Laut der in Schwyz ansässigen Lokalzeitung «Bote der Urschweiz» marschierten die Ku-Klux-Klan-Gruppe schon vor dem Fackelzug vom Montag in der Öffentlichkeit: Am 11. Februar seien vier Personen am Nachtumzug in Unteriberg SZ aufgetaucht.
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