Alt Bundesrat Christoph Blocher (76) hat sich bei einem Sturz im Bundeshaus die Nase mehrfach gebrochen (BLICK berichtete). Er sei im dritten Stock des Parlamentsgebäudes in einer Wasserlache ausgerutscht und auf die Nase gestürzt, sagt sein Sprecher Martin Baltisser zu «20 Minuten».
In der Nacht auf Mittwoch wurde er in einem Berner Spital operiert, gestern konnte er wieder nach Hause. «Es geht ihm den Umständen entsprechend gut», so Baltisser.
«Blocher ist heftig aufgeprallt»
Thomas Matter (50) stand direkt neben dem SVP-Chefstrategen, als dieser stürzte. «Blocher ist heftig aufgeprallt. Er hat stark aus der Nase geblutet», so der SVP-Nationalrat. Wegen der Brille habe er sich zudem Schrammen im Gesicht zugezogen.
Vor gut einem Jahr stürzte SVP-Fraktionschef Adrian Amstutz (63) wegen einer Wasserlache an genau gleicher Stelle, wie Matter erzählt. Amstutz blieb unverletzt. «Wir hatten die Parlamentsdienste auf die undichte Stelle im Fenster aufmerksam gemacht, aber offensichtlich ist nichts passiert», so der Zürcher.
Leck soll geschlossen werden
Nun müsse das Leck rasch geschlossen werden. Matter: «Wenn Blocher statt auf die Nase auf den Hinterkopf gefallen wäre, hätte es übel ausgehen können.»
Es ist nicht der erste Sturz des alt Bundesrats. Ende 2015 kugelte sich Blocher nach einem Fehltritt die Schulter aus. 2012 verletzte er sich nach einem Sturz auf dem Perron. Ein Youtube-Hit ist Blochers Sturz vom Tele-Züri-Podest vor laufender Kamera am Sechseläuten 2005.