Der Vergleich zum Mai 2019 fällt gleichwohl verheerend aus. Damals lieferte Airbus 81 Maschinen aus. Für die ersten fünf Monate 2020 kommt der Konzern damit auf 160 Flugzeuge, vor Jahresfrist waren es 313.
Der europäische Flugzeugbauer will zudem notfalls gerichtlich gegen Fluggesellschaften vorgehen, sollten diese die bestellten Flugzeuge nicht abnehmen. Airbus sei bereit, Airlines zu verklagen, sollten diese sich weigern, die Verträge zu erfüllen, sagte Konzernchef Guillaume Faury dem Portal Politico am Freitag. Während des Höhepunkts der Coronavirus-Pandemie hätten es einige Fluglinien abgelehnt, Telefonanrufe zu diesem Thema anzunehmen. «Es wird, so hoffe ich, die Ausnahme bleiben, weil wir immer versuchen, einen anderen Weg zu finden, als vor Gericht zu gehen», sagte Faury. In Branchenkreise galt dies als ungewöhnlicher Warnschuss.
(SDA)