Pünktlich zum Fest kommt sie auf den Markt: Die Weihnachtsmann-Furz-Pille!
Wer sie nimmt, kann über die Festtage ungehindert allfälliger Flatulenzen schlemmen. Denn nach Einnahme der Pille duften Fürze nach Schokolade, verspricht ihr Erfinder Christian Poincheval. «Die Pille ist ein tolles Geschenk», sagt der 65-jährige Franzose zu «The Local». «Über Weihnachten werden solche Pillen dringend gebraucht.»
Wer hats erfunden? Fast die Schweizer!
Poincheval hat ein ganzes Potpourri an Furz-Pillen im Sortiment. So gibt es sie auch mit Rosen- und Veilchenduft. Die Weihnachts-Variante ist aus Kohl, Fenchel, Algen, Pflanzenharz, Heidelbeere und Kakao zusammengesetzt. Laut dem Hobby-Homöopathen hilft sie nicht nur der Verdauung sondern neutralisiert dazu im Körper entstehende Gase und hilft bei Blähungen.
Auf die Idee mit der Furz-Pille kam Poincheval vor sechs Jahren. Nach einer Reise in die Schweiz!
«Meine Freunde und ich kamen gerade zurück aus der Schweiz. Wir hatten viel gegessen und der Gestank unserer Flatulenzen war kaum auszuhalten», erzählt der 65-Jährige. «Es hat uns den Atem verschlagen! Wir mussten was dagegen tun.»
Für 10 Euro darf man 60 Mal
Er und seine Freunde hätten bemerkt, dass wenn sie sich vegetarisch ernährten, ihre Gase nach Gemüse rochen. «Bei Fleischkonsum hat sich der Geruch stark verschlimmert.»
Poincheval traf sich also mit einem Wissenschaftler und verbrachte viel Zeit im Labor, bis die Furz-Pille geboren war. Laut Erfinder ist sie von den französischen Gesundheitsbehörden geprüft.
60 Stück der Wunderpille kosten rund 10 Euro. «Für den Börsengang sind wir zwar noch nicht bereit, aber wir verkaufen jeden Monat ein paar Hundert Packungen», sagt Poincheval. «Jeder braucht diese Art von Pillen», glaubt er. (mad)