Niagarafälle frieren wegen Rekord-Minustemperaturen ein
Kälte-Wahnsinn in den USA

Insgesamt 70 Millionen Menschen werden Silvester in den USA bei Kältewarnungen feiern: Vor allem für den Mittleren Westen und Osten der USA sagte der nationale Wetterdienst teils Rekord-Minustemperaturen voraus.
Publiziert: 31.12.2017 um 02:39 Uhr
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Aktualisiert: 13.09.2018 um 02:25 Uhr
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Die USA dürften das kälteste Silvester seit Jahren feiern: Auch zum Jahreswechsel hat die arktische Kältewelle weite Teile der USA fest im Griff. Vor allem für den Mittleren Westen und Osten der USA sagte der nationale Wetterdienst teils Rekord-Minustemperaturen voraus. Durch die Kälte-Welle wurden die Niagarafälle, die zwischen dem US-Bundesstaat New York und der kanadischen Provinz Ontario liegen, teilweise zu Eis.

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Durch die Kälte-Welle wurden die Niagarafälle an der Grenze zum kanadischen Ontario zu Eis.
Foto: The Canadian Press via AP

An der Küste Bostons im Bundesstaat Massachusetts strandeten derweil mehrere Fuchshaie aufgrund von Kälteschock. Dies berichtet «Atlantic White Shark Conservancy» auf Facebook.

Wer am Times Square feiert, muss mit minus 12 Grad rechnen

Insgesamt 70 Millionen Menschen werden Silvester gemäss CNN bei Kältewarnungen feiern. Auch die Hunderttausenden Menschen bei der traditionellen Feier am New Yorker Times Square müssen sich besonders warm anziehen: Wenn der berühmte Leuchtball zu Mitternacht herabgelassen wird, könnten die Temperaturen dem Wetterdienst zufolge bei minus 12 Grad Celsius liegen.

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Selbst weit südlicher, bis hin zu Oklahoma, droht am Neujahrstag Eiseskälte von bis zu minus 17 Grad. Sogar die texanische Metropole Dallas und Georgias Hauptstadt Atlanta könnten Temperaturen um den Gefrierpunkt erleben. Und wie es aussieht, wird es in vielen Landesteilen bis gegen Ende der Woche ungewöhnlich kalt bleiben, teilweise sogar bis zum 8. Januar, wie der Wetterdienst sagt. Erst dann soll das neue Jahr ein milderes Gesicht zeigen. (SDA/kad)

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