Experte klärt über Gebühren, Steuern und Makler auf
So verkaufst du deine Immobilie in deiner Region erfolgreich

Preisdifferenzen, unterschiedliche Kosten und Steuern: Das Thema Immobilienverkauf unterliegt hierzulande regionalen Eigenheiten. Ein Experte sagt, worauf du achten musst – und wo du schnell alles Wissenswerte für deinen Kanton findest.
Publiziert: 31.03.2025 um 00:00 Uhr
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Aktualisiert: 31.03.2025 um 10:43 Uhr
Foto: Getty Images/Image Source
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Darum gehts

  • Hausverkauf in der Schweiz: Regionale Unterschiede bei Preis und Nachfrage
  • Bauvorschriften, Steuern und Kosten variieren stark zwischen den Kantonen
  • ImmoScout24-Infoseiten vermitteln auf einen Blick das Wichtigste
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
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Der Kantönligeist macht sich in der Schweiz in vielen Bereichen bemerkbar. So auch beim Thema Hausverkauf. Der Markt sei alles andere als homogen, bestätigt Immobilienexperte Arian Hajdari von ImmoScout24. «Es spielen verschiedene Faktoren eine Rolle», sagt er. «Darunter Wirtschaftslage, Infrastruktur, Bevölkerungsentwicklung sowie Regulierungen.»

Hajdari begleitete in den letzten Jahren mehr als 1000 Hauskäufe bzw. -verkäufe in der ganzen Schweiz und weiss genau, wo es worauf ankommt. «Regionale Unterschiede gibt es zum Beispiel bei Preis und Nachfrage, aber auch bezüglich Bauweise und Bauvorschriften sowie in Sachen Steuern und Kosten.»

Experte

Arian Hajdari ist Immobilienexperte bei ImmoScout24 und weiss aus erster Hand, worauf es beim Kauf und Verkauf wirklich ankommt. «Jede Immobilie, jede Situation und jeder Markt sind einzigartig – umso wichtiger ist es, den richtigen Weg zu wählen und optimal vorbereitet zu sein.»

Arian Hajdari ist Immobilienexperte bei ImmoScout24 und weiss aus erster Hand, worauf es beim Kauf und Verkauf wirklich ankommt. «Jede Immobilie, jede Situation und jeder Markt sind einzigartig – umso wichtiger ist es, den richtigen Weg zu wählen und optimal vorbereitet zu sein.»

Preis und Nachfrage: In urbanen Regionen, die auch eine überdurchschnittliche Zuwanderung verzeichnen, seien die Preise oft deutlich höher als in ländlichen Gebieten, wo die Nachfrage geringer sei, so Hajdari. «Die höchsten Verkaufspreise lassen sich in Zürich, Zug und Genf erzielen. Diese Regionen haben eine starke Wirtschaft, hohe Nachfrage und ein begrenztes Angebot.» Anders sehe es in ländlicheren Kantonen wie Jura, Wallis oder Teilen des Tessins aus. «Dort ist die Nachfrage deutlich geringer.»

Bauweise: In Städten wird oft in die Höhe gebaut, während auf dem Land frei stehende Einfamilienhäuser und grosszügige Grundstücke üblicher sind. Für Investierende seien Stadtimmobilien gefragter, weil kompakter, weiss Hajdari. «Grössere Häuser auf dem Land können längere Verkaufszeiten haben.»

Regulierungen: «Bauvorschriften, steuerliche Regelungen und Auflagen zum Denkmal- und Naturschutz können sich regional erheblich unterscheiden», so der Experte.

Kosten: Je nach Kanton unterscheiden sich Steuern, Gebühren und weitere Kosten deutlich. Grundsätzlich muss mit einer Grundstückgewinnsteuer, Notariats- und Grundbuchgebühren sowie je nachdem mit einer Handänderungssteuer (wird in der Regel zwischen den beiden Vertragsparteien aufgeteilt) und einer Maklerprovision gerechnet werden. Hajdari: «Notar- und Grundbuchkosten bewegen sich je nach Kanton zwischen 0,1 und 0,7 Prozent des Verkaufspreises.» Spürbare Unterschiede gebe es auch bei der Handänderungssteuer. «Sie liegt je nach Region bis zu 3 Prozent.» 

Was gilt in deiner Region?

Worauf muss ich in meiner Region zu diesen vier Aspekten konkret achten? Beispiel Bern: In diesem Kanton herrsche eine stabile Nachfrage, weiss Hajdari. «Doch der Markt bewegt sich langsamer als etwa in Zürich.» Zudem gilt: «Immobilien in Stadtquartieren wie Kirchenfeld oder Breitenrain sind sehr begehrt, während es in ländlicheren Regionen deutlich länger dauern kann, bis ein Käufer gefunden wird. Verkäufer müssen hier mehr Geduld mitbringen.»

Was in Bern und den anderen Immo-Regionen alles gilt, findest du in der nachfolgenden Übersicht – sowie auf den jeweils verlinkten Landingpages.

Zürich

Zu den Besonderheiten gehört nebst einem hohen Verkehrswert der Immobilien auch, dass es keine Handänderungssteuer mehr gibt. Sie wurde 2005 abgeschafft. Mehr zur Höhe der Grundstückgewinnsteuer sowie weitere Informationen findest du hier.

Bern

Im Gegensatz zu Zürich wird im Kanton Bern eine Handänderungssteuer fällig. Sie beträgt 1,8 Prozent des Kaufpreises – mit einer Ausnahme: Bei selbstgenutztem Wohneigentum sind die ersten 800'000 Franken steuerfrei. Mehr erfährst du auf der Berner Landingpage.

Basel

Im Kanton Basel-Landschaft beträgt die Handänderungssteuer 2,5 Prozent des Kaufpreises und wird je zur Hälfte vom Verkäufer und Käufer getragen. Im Gegensatz zu Basel-Stadt gibt es im Kanton Basel-Landschaft keinen reduzierten Steuersatz für selbstgenutztes Wohneigentum. Mehr Infos gibts in dieser Übersicht.

Aargau

Eine Handänderungssteuer gibt es im Kanton Aargau nicht. Allerdings werden bei einem Immobiliengeschäft Gebühren wie zum Beispiel eine Grundbuchabgabe erhoben. Mehr erfahren.

St. Gallen

Minimal fällt die Handänderungssteuer im Kanton St. Gallen aus. Die 1 Prozent halbieren sich sogar noch, wenn der Hausverkauf innerhalb einer Familie stattfindet. Was an Grundstückgewinnsteuer anfällt, steht hier.

Zug

Im Steuerparadies Zug entfällt auch die Handänderungssteuer. Doch ganz ohne Kosten geht es auch hier nicht. Beim Verkauf einer Immobilie fallen Grundbuch- und Notariatsgebühren an, die nach Aufwand berechnet werden. Mehr Infos findest du hier.

Luzern

Im Kanton Luzern wird die Grundstückgewinnsteuer zunächst als sogenannt einfache Steuer aus dem Grundstückgewinn berechnet, bevor dieser Betrag mit dem kantonalen Steuerfuss von 4,2 multipliziert wird. Was bezüglich der Handänderungssteuer sowie dem Verkehrswert gilt, erfährst du hier.

Was muss ich sonst noch beachten?

Abgesehen von den geografischen Eigenheiten gibt es für Eigentümerinnen und Eigentümer noch einige grundsätzliche Punkte zu beachten, um den Verkauf erfolgreich über die Bühne zu bringen. «Das beginnt mit der Bewertung der Immobilie», sagt Arian Hajdari. Es gilt, einen realistischen Marktwert zu ermitteln, ohne zu hoch oder zu tief zu liegen. Eine Hexerei sei das nicht, bekräftigt der Experte. «Dank moderner Online-Tools ist die erste Schätzung innerhalb weniger Minuten möglich.» (siehe Box)

Immobilienbewertung in nur 3 Minuten

Um eine erste Einschätzung des Werts deiner Immobilie zu erhalten, reicht die Eingabe weniger Eckdaten aus. Dies geschieht einfach, schnell und effizient mit dem Online-Rechner von ImmoScout24. Innert 3 Minuten hast du das Resultat!

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Wer sich um Präsentation, Besichtigungsorganisation und um weitere administrative Erledigungen nicht selbst kümmern möchte, der engagiert am besten einen regionalen Makler. Für diesen spreche nebst der Zeit- und Aufwandsersparnis, dass er durch Marktkenntnis, strategische Preisgestaltung und professionelle Verhandlungen den bestmöglichen Verkaufspreis herausschlagen kann. Die dafür veranschlagten Maklerprovisionen unterscheiden sich dabei in den Kantonen nicht gross, sie liegen zumeist bei 2 bis 3 Prozent des Verkaufspreises.

Wer nicht sicher ist, welchen Weg er wählen möchte, ist mit dieser Übersicht bestens beraten.

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Dieser Beitrag wurde vom Ringier Brand Studio im Auftrag eines Kunden erstellt. Die Inhalte sind journalistisch aufbereitet und entsprechen den Qualitätsanforderungen von Ringier.

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