Das War Heritage Institute in Brüssel rief die Bürger auf, Bilder des privaten Gedenkens an Gefallene und Verschleppte auf die Facebook-Seite der Institution zu stellen, die das Weltkriegsgedenken in Belgien koordiniert.
Öffentliche Gedenkfeiern abgesagt
Ursprünglich sollten grosse öffentliche Gedenkfeiern an die Befreiung Belgiens vor 75 Jahren erinnern. Doch wegen der Coronavirus-Pandemie sei alles abgesagt worden, schreibt das Institut auf seiner Webseite. «Die nötige Beschränkung unserer Freiheit in diesen schwierigen Zeiten unterstreicht die Bedeutung der Freiheit», heisst es weiter. Auch müsse man sich besonders jetzt vor Augen führen, was es heisse, Zeit mit geliebten Menschen zu verbringen. Umso wichtiger sei ein Moment des Gedenkens am 8. Mai.
Belgien feiert seit letztem Jahr
Belgien hatte mit den Erinnerungsfeiern zur Schlussphase des Zweiten Weltkriegs bereits im vergangenen Jahr begonnen. Die deutsche Wehrmacht hatte die Niederlande, Belgien und Luxemburg im Mai 1940 angegriffen und binnen weniger Tage zur Kapitulation gezwungen. Das Land wurde nach der Landung der Alliierten in der Normandie 1944 in mehreren Etappen befreit. (SDA)
Vor 75 Jahren endete der tödlichste militärische Konflikt, den die Menschheit je bestritt. Deutschland, dessen Regime den Krieg angezettelt hatte, lag in Trümmern, Millionen waren auf der Flucht, aber auch in anderen Ländern weltweit war die Lage nach Jahren des Krieges prekär. BLICK erklärt den Zweiten Weltkrieg in 70 Fakten.
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