Der Euro mit dem Asterix auf der Rückseite wird allerdings nur 310'000 Mal geprägt. Das ist wenig für eine Gedenkmünze. Der kleine Gallier ist darauf im Profil mit seinem berühmten Federhelm zu sehen.
So wurde Asterix geboren
Der Zeichner Albert Uderzo und der Autor René Goscinny hatten die beliebte Comic-Reihe vor 60 Jahren mit dem Band «Asterix der Gallier» ins Leben gerufen. Entstanden ist die Idee des drolligen Gallier-Duos im August 1959, in einem Bistro in Paris. Uderzo und sein Freund, der Texter René Goscinny, brachten in nur 15 Minuten die zu Nationalhelden gewordenen Comic-Figuren zu Papier. «Wenn wir unseren Erfolg geahnt hätten, hätten wir uns vielleicht etwas mehr Zeit gelassen», erzählte Uderzo.
Von allerersten Folge bis zum riesen Erfolg
Bis 1977, dem Jahr in dem Goscinny starb, veröffentlichte das rastlose Duo 22 Alben. Als Zeichner und Texter setzte Uderzo das einträgige Gallier-Unternehmen fort – jedoch in einem langsameren Rhythmus.
«Natürlich fällt mir das Zeichnen leichter als das Texten. Immerhin greife ich schon immer zum Bleistift», sagte Uderzo, der sich aber auch bewusst Zeit nimmt für seine Alben. «Ich will ja auch noch leben. Aber heute spielt das Alter natürlich auch eine Rolle. Ich schone mich, denn ich habe nicht mehr dieselbe Kraft wie früher.»
Die Schmunzelabenteuer der Sippe um Asterix haben die beiden Comic-Autoren zu Millionären gemacht. Weit mehr als 320 Millionen Exemplare sind bis heute verkauft worden; der gallische Witz ist in rund 100 Sprachen und Dialekten übersetzt worden. Sie wurde in mehr als hundert Sprachen und Dialekte übersetzt und ist damit eine der erfolgreichsten der Welt. Weltweit wurden 380 Millionen Comicalben verkauft.
Der neue Asterix-Band
Der 38. Asterix-Band erscheint am 24. Oktober. Darin geht es um die Tochter des keltischen Fürsten Vercingetorix, der Gallien vergeblich in den Aufstand gegen Cäsar führte.
Wie schon die drei vorherigen Bände ist sie im Stil der Originale von dem Autor Jean-Yves Ferri und dem Zeichner Didier Conrad gestaltet. Zeichner Uderzo ist heute 92 Jahre alt, Goscinny starb bereits 1977.