Werfen Sie einen Blick in Ihren Beauty-Schrank! Dort tummeln sich Unmengen an Tuben, Töpfchen und anderen hübschen Verpackungen. Ihre geliebten Kosmetik- und Pflegeprodukte mögen aufgereiht im Kästchen schön aussehen, wenn die Behälter aber leer sind, sorgen sie für erheblichen Schaden in der Umwelt. Denn die meisten von ihnen sind aus Plastik.
So werden laut Zero Waste Europe in Deutschland jährlich 120 Milliarden Verpackungseinheiten für die globale Kosmetikindustrie hergestellt. Eine enorme Menge, wenn man bedenkt, dass längst nicht der gesamte Plastikmüll in der Recycling-Tonne landet. Oft verrottet Plastik dann in Wäldern, Gewässern oder auf Äckern, wo die Verpackungen bis zu 500 Jahre brauchen, bis sie sich komplett abgebaut haben. Dabei würde das Ganze auch anders gehen, denn gute Kosmetik- und Pflegeprodukte gibt es auch ohne grossartige Verpackungen – oder zum Nachfüllen.
Peelings bestehen aus kleinen Mikroplastik-Kügelchen
Aber nicht nur die Verpackung trägt zur Umweltbelastung bei, auch künstliche Zusatzstoffe sind fatal. So bestehen bei Peelings beispielsweise die kleinen Kügelchen aus Mikroplastik, oder unser geliebtes Pflegemittel beinhaltet eine lange Liste an künstlichen Inhaltsstoffen.
Dabei könnte jeder Einzelne etwas unternehmen, damit Nachhaltigkeit nicht nur ein schönes Schlagwort bleibt. Achten wir beim Beauty-Shoppen darauf, auf nachhaltig produzierte Produkte zu setzen, tun wir nicht nur dem Gewissen etwas Gutes, sondern auch der Umwelt.
Welche Produkte Sie ohne schlechtes Gewissen nutzen können, sehen Sie in unserer Galerie.
Das müssen Sie über Mikroplastik wissen