An dieses Wunder hatte schon fast niemand mehr geglaubt. Der 7-jährige Yamato wurde im Norden Japans lebend gefunden!
Yamato wurde am letzten Samstag von seinen Eltern im Wald zur Strafe ausgesetzt, weil er sich nicht anständig benommen hatte. Der Junge war dem Auto seiner Eltern noch verzweifelt nachgerannt. Als diese wenige Minuten zurück kamen, war Yamato im Wald verschwunden. Ohne Wasser. Ohne Nahrung. In einem Wald, in dem es auch Bären gibt.
Laut der Nachrichtenagentur «Kyodo» wurde der Bub am Freitagmorgen um 7:50 Uhr (Ortszeit) von Soldaten auf einem Militär-Trainingsgelände gefunden. Rund 5 Kilometer entfernt von der Stelle, an der ihn seine Eltern ausgesetzt hatten. Er lag zusammengekauert auf einer Matratze, war hungrig und durstig, aber unverletzt. «Er hatte keine äusseren Verletzungen und stellte sich selber mit dem Namen Yamato Tanooka vor. Er sah so aus, als ob ihm nichts fehlen würde, trotzdem wurde er zur Sicherheit per Helikopter ins nächste Spital geflogen.» sagte ein Polizeisprecher. (sin)