Chinesen sind Weltmeister
Europas League-of-Legends-Traum jäh geplatzt

Das europäische eSports-Team «G2» verliert den Final der League-of-Legends-Weltmeisterschaft in Paris gleich mit 0:3. «FunPlus Phoenix» holt den Titel vor über 200 Millionen TV-Zuschauern erneut nach China.
Publiziert: 10.11.2019 um 17:07 Uhr
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Aktualisiert: 10.11.2019 um 17:39 Uhr
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«FunPlus Phoenix» ist Weltmeister in League of Legends.
Foto: AFP
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«FunPlus Phoenix» ist Weltmeister in League of Legends.
Foto: AFP

Es schien alles angerichtet. Erstmals seit Erstaustragung 2011 hätte der WM-Titel in League of Legends wieder nach Europa wandern sollen. So ging das deutsche Team «G2 » als leichter Favorit ins Final-Duell gegen die Chinesen von «FunPlus Phoenix».

Vor rund 20'000 Zuschauern in der Pariser AccorHotels Arena, dort wo vor Wochenfrist noch Novak Djokovic am Tennis-Master-Turnier triumphierte, und über 200 Millionen Zuschauern im Livestream ist es dann aber das chinesische Team, dass dem Final von Anfang an den Stempel aufdrückt.

Klare 0:3-Pleite

Die ersten beiden Spiele gewinnt «FunPlus Phoenix» ohne grössere Probleme und erspielt sich so schnell zwei Matchbälle. Im dritten Match wehrt sich «G2» zwar noch einmal, an die Leistung aus den vorherigen Runden können die Europäer aber bei weitem nicht anknüpfen. Am Schluss endet die Best-of-5-Serie mit einer klaren 0:3-Niederlage.

Besonders bitter ist die Pleite für G2-Midlaner Rasmus «Caps» Borregaard Winther. Der Däne musste bereits im Vorjahr, damals mit dem Team «Fnatic», eine 0:3-Final-Klatsche einstecken. Auch 2018 triumphierte mit «Invictus Gaming» ein Team aus China. (law)

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