Soll mal einer sagen, Alternativantriebe seien eine Nische: Nicht nur am Neuwagen-, auch am Occasionsmarkt legen Stromer, Hybriden oder Erdgäsler stetig zu. Die Suchanfragen beim grössten Schweizer Occasions-Onlineportal AutoScout24 verzeichnen eine Verdopplung binnen nur zwei Jahren – von drei auf über sieben Prozent aller Anfragen.
Tesla am gefragtesten
«Damit handelt es sich nicht nur um einen kurzfristigen Hype, sondern um einen Trend, der sich auch in Zukunft fortsetzen wird», kommentiert AutoScout24-Direktor Christoph Aebi die Entwicklung. Der Anteil der Elektroautos ist zwar mit 1,8 Prozent aller Suchanfragen noch bescheiden, steigt aber stetig. Wenig überraschend: Am meisten wird das Tesla Model S gesucht, gefolgt vom BMW i3 und Tesla Model X. Doch was gilts bei gebrauchten E-Autos zu beachten?
Checken wie beim Verbrenner
Grundsätzlich gelten die gleichen Vorsichtsmassnahmen wie bei Occasionen mit Verbrennungsmotor. Bestehen Sie auf eine Testfahrt und lassen Sie den Stromer allenfalls bei einer neutralen Kontrollstelle wie dem TCS checken. Überprüfen Sie Reifenprofil, die Karosserie (Unfallschäden?) sowie Technik und Licht auf Funktion. Vorteil Elektroantrieb: Er ist klar weniger störanfällig, weil er weniger Verschleissteile hat (z.B. kein Keilriemen).
Besondere Vorsicht beim Akku
Knackpunkt ist der Akku. Mit den Jahren lässt die Akkuleistung nach, also die Reichweite. Der deutsche Autoclub ADAC hat beim Langzeittest mit einem Nissan Leaf der ersten Generation nach fünf Jahren elf Prozent Kapazitätsverlust gemessen. Der Akku sollte deshalb vor einem Kauf geprüft werden. Bei einigen Modellen kann er über die Onboard-Diagnose ausgelesen werden, ansonsten kann eine Markengarage die Daten auslesen.
Achtung Miet-Akku!
Ein Spezialfall bei Nissan- und Renault-Stromern: Checken Sie beim Kauf, ob der Akku gemietet oder gekauft wurde. Sollte der gebrauchte Zoe über einen Mietakku verfügen, müsste der Verkaufspreis etwas tiefer sein, denn dafür kommt eine monatliche Akkumiete dazu. Der Akku-Mietvertrag kann vom Vorbesitzer übernommen und angepasst werden.
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Das wachsende Interesse an Elektro-Occasionen trifft auf ein noch eher bescheidenes Angebot. Von 98 223 im Juli angebotenen Occasionen auf AutoScout24.ch waren nur 260 oder 0,26 Prozent Stromer. Seltsam nur: Trotzdem werden Occasion-Stromer nicht flotter verkauft. Brauchen Benziner und Diesel durchschnittlich zwei bis drei Monate, bis sie einen neuen Eigner finden, dauert es bei Elektroautos mindestens drei Monate. Diese Durchschnittswerte können aber je nach Modell, Preis oder Alter auch stark abweichen.
Die meisten Angebote
Am häufigsten werden Tesla Model S, Renault Zoe und dahinter der BMW i3 angeboten. Beim Tesla gehts bei über 40'000 Franken los, meist mit schon deutlich über 100'000 Kilometern auf dem Zähler und meist als S 85 mit 388 PS, 502 Kilometer Reichweite und Heckantrieb. Klar günstiger ist der BMW i3, dessen Preise bei rund 20'000 Franken starten. Dabei variiert die Laufleistung von 3000 bis 70'000 Kilometer. Nochmals klar billiger ist ein Renault Zoe: mit Mietakku und 50'000 Kilometern bereits ab 8000 Franken.
Das wachsende Interesse an Elektro-Occasionen trifft auf ein noch eher bescheidenes Angebot. Von 98 223 im Juli angebotenen Occasionen auf AutoScout24.ch waren nur 260 oder 0,26 Prozent Stromer. Seltsam nur: Trotzdem werden Occasion-Stromer nicht flotter verkauft. Brauchen Benziner und Diesel durchschnittlich zwei bis drei Monate, bis sie einen neuen Eigner finden, dauert es bei Elektroautos mindestens drei Monate. Diese Durchschnittswerte können aber je nach Modell, Preis oder Alter auch stark abweichen.
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